Nächtliches Schwitzen am Oberkörper

Nächtliches Schwitzen am Oberkörper

Schwitzen in der Nacht bereitet vielen Menschen ernsthafte Probleme im Alltag. Denn ein ruhiger und erholsamer Schlaf ist besonders wichtig, um Kraft für den nächsten Tag zu tanken. Dabei kann es viele Gründe geben, wieso nächtliches Schwitzen an Oberkörper, Kopf und anderen Körperteilen auftreten kann. Wenn Sie die Ursache für übermäßiges Schwitzen erkannt haben, können Sie gezielt mit unseren Tipps dagegen vorgehen.

Wir erklären Ihnen in diesem Artikel alles zum Thema nächtliches Schwitzen. Damit erkennen Sie im Handumdrehen die Ursachen und schaffen mit unseren praktischen Tipps schnell Abhilfe, um anschließend wieder erholt schlafen zu können.

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Was steckt hinter dem nächtlichen Schwitzen

Es kann viele Gründe dafür geben, weshalb nächtliches Schwitzen Ihnen den Schlaf rauben kann. Dabei gibt es einige typische Ursachen, zum Beispiel eine zu hohe Raumtemperatur. Sollte das jedoch nicht der Fall sein, können auch körperliche sowie psychische Aspekte eine Rolle spielen. Zuletzt gilt es noch auf Ernährung und Medikamente zu achten, die ebenfalls zum Schwitzen in der Nacht führen können.

Gelegentliches Schwitzen wegen zu hohen Raumtemperaturen

Ist die Temperatur im Schlafzimmer zu hoch, dann versteht es sich von selbst, dass der Oberkörper durch nächtliches Schwitzen versucht, einen Ausgleich zu schaffen. Das kann besonders an heißen Sommertagen der Fall sein, aber auch schwüle Luft wird oft als unangenehm wahrgenommen. Deswegen sollten Sie zunächst darauf achten, stets die optimale Schlaftemperatur im Schlafzimmer zu halten.

Ernährung und Medikamente

Es gibt viele Lebensmittel, die eine übermäßige Schweißbildung begünstigen können. Wenn Sie diese kurz vor dem Schlafengehen zu sich nehmen, kann es dann in der Nacht zum unangenehmen Schwitzen kommen. Alkohol, bestimmte Teesorten, Kaffee oder scharfes Essen sind dabei nicht selten der Grund dafür. Deswegen sollten Sie solche Speisen in der Regel kurz vor der Bettruhe vermeiden.

Daneben können auch einige Medikamente für nächtliches Schwitzen sorgen, egal, ob am Oberkörper, am Kopf oder an den Armen und Beinen. Lesen Sie alle Nebenwirkungen auf der Packungsbeilage gründlich durch. Damit können Sie in Erfahrung bringen, ob das Problem nicht einfach auf ein Medikament zurückzuführen ist. Wenn das der Fall ist, sollten Sie es natürlich nicht einfach absetzen, sondern sich von Ihrem Arzt zu einer Lösung beraten lassen.

Hyperhidrose oder Hitzeempfindlichkeit

Natürlich können Erkrankungen ebenfalls eine Rolle dabei spielen, ob wir beim Schlafen schwitzen oder nicht. Das kann zum Beispiel Hyperhidrose sein, an der laut Schätzung fast 2 % aller Menschen leiden. Es handelt sich hierbei um eine dauerhafte übermäßige Schweißproduktion durch den Körper, die oft mit feuchten Handflächen einhergeht. Das führt in der Regel aber auch am Tag zum Schwitzen und beschränkt sich nicht nur auf die Nacht.

Ein weiteres Problem, das sogar noch mehr Menschen teilen, ist die Hitzeempfindlichkeit. Diese zeichnet sich durch eine niedrige Toleranz gegenüber höheren Temperaturen aus. Während andere Menschen sich bei 25 Grad immer noch pudelwohl fühlen, fängt bei Ihnen bereits nächtliches Schwitzen am Oberkörper an. Hitzeempfindlichkeit kann sowohl auf körperliche als auch psychologische Gründe zurückzuführen sein, weshalb eine Konsultation mit Ihrem Arzt besonders ratsam ist.

Ab wann zum Arzt?

Sollten Sie trotz gesunder Lebensgewohnheiten und guter Schlafbedingungen unter dauerhaftem nächtlichem Schwitzen leiden, dann ist ein Gang zum Arzt immer die beste Option. Ferndiagnosen sind nämlich niemals ratsam, auch wenn man bei diesem Thema denken könnte, dass es gar nicht so ernst sei. Ein Arzt kann die richtige Diagnose treffen und Ihnen damit ein ruhiges Gewissen verschaffen. Im Zweifelsfall sollten Sie also immer einen Arzt aufsuchen!

Wenn Sie abgeklärt haben, dass keine gefährlichen medizinischen Ursachen vorliegen, können Sie auch unsere Tipps gegen nächtliches Schwitzen beachten, um Ihren Oberkörper, Kopf und andere Körperteile trocken zu halten. Manchmal sind die einfachsten Maßnahmen dabei auch die besten.

Was hilft gegen nächtliches Schwitzen?

Wir haben hier die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie das Schwitzen in der Nacht reduzieren oder sogar ganz vermeiden können. Dabei werfen wir gemeinsam einen Blick auf folgende Maßnahmen:

  • Atmungsaktive Bettwäsche kaufen
  • Richtigen Pyjama tragen
  • Lebensumstände optimieren
  • Das Raumklima verbessern

Atmungsaktive Bettwäsche kaufen

Sofern Sie noch keine atmungsaktive Bettwäsche haben, dann sollte der Kauf einer der ersten Schritte sein. Bettwäsche sollte sich nämlich nicht nur komfortabel anfühlen, sondern auch viel Luft durchlassen. Dadurch erhöht sich die Zirkulation unter der Decke und der Schweiß verdunstet direkt, ohne dass sich viel Nässe auf der Haut bilden und sammeln kann.

Hierbei können Sie zwischen Baumwolle und Leinen wählen, die beide sehr atmungsaktiv sind und helfen, die Temperatur zu regulieren. Leinen haben zudem noch den Vorteil, Feuchtigkeit gut aufzunehmen und abzutransportieren. Aber am besten, Sie erfühlen im örtlichen Fachhandel, welche Bettwäsche Ihnen am meisten zusagt. Letztlich muss sie nämlich auch bequem sein, damit Sie ruhig schlafen können.

Richtigen Pyjama tragen

Ähnlich wie bei der Bettwäsche gilt es auch beim Thema Pyjama, auf den richtigen Stoff zu setzen. Hier können Sie natürlich auch auf Baumwolle oder Leinen zurückgreifen, aber viele schätzen im Sommer auch Seide bzw. Satin. Dieser Stoff wirkt besonders kühlend, leicht und sanft auf der Haut. Zudem bietet er auch alle weiteren Vorteile beim Thema Atmungsaktivität.

Achten Sie jedoch darauf, Ihren Pyjama nicht zu eng zu tragen. Es muss Raum vorhanden sein, damit die Luft zwischen Stoff und Haut zirkulieren kann. Ob Bettwäsche oder Pyjama, verzichten Sie lieber auf synthetische Stoffe wie Polyester, weil diese nicht als atmungsaktiv gelten. Auch wenn der Schlafanzug aus Baumwolle oder Leinen nicht so schick aussehen sollte, ist ein erholsamer Schlaf weitaus wichtiger als ein modischer Auftritt im Schlafzimmer.

Lebensumstände optimieren

Nächtliches Schwitzen an Oberkörper und Kopf ist nicht selten auf ungesunde Lebensumstände zurückzuführen. Deswegen ist es ratsam, auch hier auf eine langfristige und nachhaltige Verbesserung zu setzen. Eine gesunde Ernährung sowie regelmäßiger Sport bringen den Kreislauf in Schwung, dieser kann sich dann umso besser regulieren.

Zeitgleich gilt es natürlich auch, auf bestimmte Gewohnheiten zu verzichten oder diese einzuschränken. Sehr fettiges Essen oder viel Alkohol vor dem Schlafengehen können die Schweißbildung begünstigen. Kaffee und Tee sollten ebenfalls gemieden werden, weil selbst viele Teesorten relativ viel Koffein enthalten. Das führt nicht nur zu Problemen beim Einschlafen, sondern unter Umständen auch zu unangenehmen Nachtschweiß.

Das Raumklima verbessern

Letztlich können Sie natürlich auch das Raumklima besser regulieren, um damit sogar im Sommer eine angenehm kühle Umgebung zu schaffen. Das fängt beim richtigen Lüften an, aber auch Ventilatoren und das Ausschalten von Elektrogeräten können dabei helfen, die gefühlte Temperatur zu senken. Sogar die richtige Dekoration kann eine wichtige Rolle spielen, um für beste Bedingungen zu sorgen.

Eine leise Klimaanlage zur Temperaturkontrolle als optimale Lösung

Nächtliches Schwitzen am Oberkörper, am Kopf sowie Armen und Beinen kann beim Schlafen sehr unangenehm sein. Wenn Sie jedoch die Ursache kennen, dann können Sie anschließend gezielte Maßnahmen einleiten, um die Situation schnell zu verbessern.

Setzen Sie im Schlafzimmer unbedingt auf die richtigen Textilien, zum Beispiel aus Baumwolle, Leinen oder Satin. Diese sind atmungsaktiv und helfen beim Regulieren der Körpertemperatur. Achten Sie auch auf einen gesunden Lebensstil sowie optimale Temperatur bei sich im Schlafzimmer. Eine Klimaanlage ist dabei die beste Lösung, weil sie zuverlässig und leise die ganze Nacht lang das optimale Raumklima gewährleisten kann.Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich zur richtigen Klimaanlage für Ihr Schlafzimmer beraten.

Wärmepumpe nachrüsten: Das sollten Sie beachten

Wärmepumpe nachrüsten

Insbesondere im Altbau ist oftmals noch eine Heizung verbaut, die mit Gas oder Öl betrieben wird. Diese veralteten Heizsysteme sind einerseits umweltschädlich, auf der anderen Seite steigen auch die Kosten für fossile Brennstoffe. Die Entwicklung dieser Kosten ist selbst für Experten nur schwer abzuschätzen. Viele Eigentümer einer Bestandsimmobilie spielen daher mit dem Gedanken, ihre alte Gasheizung gegen eine Wärmepumpe zu ersetzen, damit die Technik des Hauses auf den neusten Stand zu bringen und langfristig Heizkosten zu sparen. Wann das Heizen mit erneuerbaren Energien lohnt, welche Wärmepumpen-Kosten auf Sie zukommen und unter welchen Voraussetzungen ein Heizungs-Wechsel sinnvoll ist, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst. 

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Was sind die Vorteile einer Wärmepumpe gegenüber einer konventionellen Heizung?

Im Vergleich zur Gasheizung arbeitet eine Wärmepumpenheizung nicht mit fossilen Brennstoffen, sondern nutzt als Wärmequelle die Energie aus der Umwelt. Das kann entweder die Umgebungsluft, das Erdreich oder auch das Grundwasser aus der Erde sein. Die Energie steht damit kostenlos und unerschöpflich jederzeit zur Verfügung – selbst noch bei sehr niedrigen Außentemperaturen. In vielen Städten stehen für den Betrieb einer elektrischen Wärmepumpe kostengünstige Stromtarife zur Verfügung. Um die Kosten für den Strom zu sparen, kann die neue Wärmepumpe auch mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach kombiniert werden. Hinzu kommen die hohe Betriebssicherheit der Systeme, der niedrige CO2-Ausstoß und eine schnelle Amortisation der Kosten. Außerdem machen Sie sich unabhängiger von den Stromkosten der öffentlichen Versorger. Schlussendlich schwinden die verfügbaren Ressourcen der Erde immer mehr – die Nutzung erneuerbarer Energien ist hochgradig zukunftssicher. 

Wärmepumpe nachrüsten: Wann lohnt es sich?

Bei einem geplanten Neubau ist das Heizen mit alternativen Energien mittlerweile schon Standard. Doch auch Eigentümer von Bestandsgebäuden und Altbauten profitieren davon, die alte Heizung gegen die neuste Heiztechnik zu ersetzen. Die energetische Sanierung kann staatlich gefördert werden, Sie steigern den Wert des Gebäudes und reduzieren langfristig den Stromverbrauch. Damit sich diese Anschaffung am Ende auch lohnt, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein.

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Diese Voraussetzungen sollten beim Heizungstausch erfüllt sein

  • Gute Dämmung
    Im unsanierten Altbau besteht oft das Problem, dass Wände nicht ausreichend gedämmt sind. Damit das Nachrüsten der neuen Heizung sinnvoll ist und diese energieeffizient heizen kann, muss eine gute Wärmedämmung vorliegen. Ist die Dämmung stark veraltet, dann entweicht zu viel der regenerativ erzeugten Wärme und Sie sollten über eine energetische Sanierung nachdenken.
  • Heizkörper mit geringer Vorlauftemperatur
    Es lohnt sich in den meisten Fällen, die alten Heizkörper, die für den Betrieb der alten Ölheizung oder Gasheizung verbaut wurden, umzurüsten. Sogenannte Niedertemperaturheizungen wie Fußbodenheizungen haben eine niedrige Vorlauftemperatur gegenüber den bestehenden Heizkörpern. Ist die Vorlauftemperatur gering, dann verbraucht auch das Wärmepumpensystem weniger Strom. Höhere Vorlauftemperaturen verursachen dagegen auch einen höheren Stromverbrauch. Auch Wandheizungen haben eine kurze Vorlauftemperatur und sind in Kombination mit Wärmepumpenheizungen daher hochgradig effizient.
  • Genügend Platz
    Es muss entweder im Haus oder auf dem Grundstück ausreichend Platz vorhanden sein, um die Außeneinheit aufzustellen. Innerhalb des Altbaus empfiehlt es sich, die Anlage im Keller oder im Heizungsraum zu positionieren, damit die Geräuschentwicklung nicht stört. Bei der Außenaufstellung muss ein Mindestabstand zum Nachbargrundstück gewährleistet sein.
  • Photovoltaik
    Eine Photovoltaik-Anlage ist keine zwingende Voraussetzung, aber eine sinnvolle Ergänzung. Die elektrische Wärmepumpenheizung benötigt Strom, um Wärme aus der Umgebung zu ziehen und sie in die Räume zu leiten. Diesen Strom können Sie entweder aus dem Netz einkaufen oder ihn selbst über eine Solaranlage produzieren.

Oftmals lohnt sich in Bestandsgebäuden auch eine Kombination aus fossilen Energieträgern und erneuerbaren Energien. In diesem Fall wird die bestehende Heizung (Ölheizung, Gasheizung oder Pelletheizung) um eine Wärmepumpenheizung ergänzt. Die konventionelle Heizung springt nur dann an, wenn die Luft-Wasser-Wärmepumpe oder die Erdwärmepumpe an ihre Grenzen stößt. So entsteht ein innovatives Gesamtsystem mit einer hohen Effizienz.

Welche Wärmepumpen lassen sich nachrüsten?

Es gibt unterschiedliche Systeme, die unterschiedliche Wärmequellen nutzen. Zu den beliebtesten Systemen gehören Luft-Wasser-Wärmepumpen, weil diese in der Installation sehr wenig Aufwand verursachen. Die Luft-Wasser-Wärmepumpen gewinnen die thermische Energie über Ventilatoren aus der Umgebungsluft und arbeiten selbst bei niedrigen Außentemperaturen noch sehr effizient. Daneben können Sie auch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe bzw. Erdwärmepumpe im Altbau nachrüsten.

Die Erdwärme wird bei einer Sole/Wasser-Wärmepumpe aus dem Erdreich gewonnen. Dazu müssen entweder Erdkollektoren oder Erdsonden in das Erdreich eingesetzt werden, welche die Erdwärme dann über einen Verflüssiger aufnehmen und an das Heizsystem weiterleiten. Neben der Erd-Wärmepumpe, die sich die Erdwärme zunutze macht, können auch Wasser-Wasser-Wärmepumpen nachgerüstet werden. Die Wasser-Wärmepumpe entzieht dem Grundwasser die thermische Energie. Auch hier ist die Installation relativ aufwändig, denn um an das Grundwasser zu gelangen, müssen genehmigungspflichtige Brunnen auf dem Grundstück angelegt werden.

Um zu entscheiden, welche Split-Wärmepumpe die richtige ist, sollten Sie einen Blick auf die Heizlast werfen. Für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe sollte die Heizlast unter 15 kW und für eine Erdwärmepumpe unter 20 kW liegen. Gegebenenfalls lohnt es sich vorab, eine energetische Gebäudesanierung mit neuer Wärmedämmung und neuen Heizkörpern durchzuführen. Bei einer sehr hohen Heizlast lohnt es sich häufig, ein Hybridsystem aus Wärmepumpe und Brennwertkessel zu installieren. 

Welche Kosten entstehen durch die Nachrüstung eines Wärmepumpensystems?

Die Höhe der Kosten für eine Nachrüstung hängen von verschiedenen Faktoren wie den Anschaffungskosten, die Betriebskosten oder den Stromkosten ab, die für den Betrieb der neuen Heizung anfallen. Bei der Erdwärmepumpe und der Grundwasser-Wärmepumpe kommen zu den Installationskosten auch noch die Gebühren für die Erschließung der regenerativen Energien in Form von Brunnen oder Erdsonden hinzu. Diese Kosten entfallen, wenn Sie sich für eine Luft-Luft-Wärmepumpe entscheiden.

Um im Vorfeld einen Anhaltspunkt zu bekommen, ob sich die neue Heizung lohnt, können Sie sich die Jahresarbeitszahl (JAZ) berechnen. Dieser Wert verrät, wie viele Kilowattstunden (kWh) Wärme mit einer investierten kWh Strom produziert werden können. Teilen Sie sich den Strompreis durch die zu erwartende Jahresarbeitszahl. Wenn das Ergebnis kleiner als der bisherige Heizöl- oder Gaspreis ist, dann lohnt sich der Austausch der Heizung. 

Staatliche Förderung für den Austausch der Heizung

Die Nachrüstung einer Heizung kann staatlich gefördert werden. Während es früher mit der KfW und der BAFA zwei unterschiedliche Förderstellen gab, werden staatliche Fördermittel heute unter der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gebündelt. Sanierungsmaßnahmen wie der Einbau eines regenerativen Heizsystems werden mit 35 % der förderfähigen Kosten unterstützt.

Stromverbrauch der Wärmepumpe ist zu hoch

Stromverbrauch der Wärmepumpe

Beim Thema nachhaltiges Heizen gehört Wärmepumpen in Deutschland die Zukunft. Richtig installiert und eingestellt, beziehen sie dank moderner Technologie den Großteil der benötigten Energie aus regenerativen Quellen. Rund  25 % der benötigten Energie kommen jedoch immer noch aus der Leitung. Der Strom aus der Leitung macht es der Anlage überhaupt erst möglich zu funktionieren. Doch was kann man tun, wenn der Stromverbrauch der Wärmepumpe zu hoch erscheint?

Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, wie Sie den Verbrauch Ihrer Wärmepumpe berechnen können und damit bewerten, ob dieser tatsächlich zu hoch ist. Danach können Sie die ersten Schritte einleiten, um diesen Verbrauch gezielt zu senken.

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Woran erkennt man, dass der Stromverbrauch einer Wärmepumpe wirklich zu hoch ist?

Wärmepumpen sind zwar zukunftssichere Heizlösungen, die ihren Energiebedarf überwiegend aus nachhaltigen Quellen decken, doch sie benötigen auch Strom. Dieser dient als Antriebsenergie der Anlage, die dann auf effiziente Weise daraus Wärmeenergie erzeugt. Eine moderne Wärmepumpe bezieht 75 % der Energie aus der Luft, der Erde oder dem Wasser, die restlichen 25 % kommen aus dem Stromnetz.

Das bedeutet, es wird zwangsläufig eine erhöhte Stromrechnung geben, diese macht jedoch nur einen Bruchteil der sonst üblichen Heizkosten aus. Um die ersten Richtwerte zu ermitteln, gibt es einige gängige Beispiele zum Stromverbrauch der Wärmepumpe. Daran erkennen Sie meistens bereits auf einen Blick, ob etwas beim Verbrauch nicht stimmt.

Ein typisches Einfamilienhaus mit 130 m² Wohnfläche als Neubau kommt auf folgende Werte:

Wärmepumpen-ArtStromkosten
Wasser-Wasser-Wärmepumpeab 350 EUR pro Jahr
Sole-Wasser-Wärmepumpe (Sonde & Kollektoren)ab 400 EUR pro Jahr
Luft-Wasser-Wärmepumpeab 450 EUR pro Jahr
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Wovon hängt der Stromverbrauch ab?

Es gibt einige wichtige Faktoren, die den Stromverbrauch der Wärmepumpe ganz wesentlich beeinflussen können. So können die Art der Pumpe, eine gute Dämmung, direktes Sonnenlicht sowie das Heizverhalten der Bewohner eine bedeutende Rolle spielen, die sich letztlich auch auf die Stromrechnung auswirken.

Die Art der Wärmepumpe

Wie aus obiger Tabelle bereits erkennbar ist, arbeiten Wärmepumpen unterschiedlich effizient. Wasser und Erde haben das ganze Jahr über eine relativ konstante Temperatur, deswegen arbeiten diese Systeme etwas effizienter und benötigen weniger Strom. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist jedoch einfach und günstig zu installieren, denn es sind keine Genehmigung oder Bohrungen notwendig.

Die Größe der Wohnfläche

Ein großes Haus benötigt mehr Energie als ein kleines Haus. Das sollte niemanden überraschen, wird aber oft bei der Berechnung vergessen. Zudem kann die Anzahl der Zwischenwände sogar eine weitere Rolle spielen, aber das ist oftmals nur schwer zu bestimmen. Die Architektur jedes Hauses ist oft einzigartig, deswegen ist es sinnvoll, sich einfachheitshalber nur auf die Größe der Wohnfläche zu beschränken.

Die Dämmung des Hauses

Eine Wärmepumpe glänzt im gut gedämmten Neubau mit sehr niedrigem Stromverbrauch. Auch sanierte Altbauten eignen sich ganz hervorragend für diese moderne Heiztechnik. In diesem Fall gilt wie immer die Regel: je besser die Dämmung des Hauses, desto niedriger der Heizbedarf und somit die Stromrechnung. Selbst die Anzahl der Stunden mit direktem Sonnenlicht kann eine Rolle spielen.

Effizientes Wärmeverteilsystem

Normalerweise kommen in vielen Fällen übliche Heizkörper zum Einsatz, besonders wenn es sich um einen sanierten Altbau handelt. Im Neubau sind Fußboden- oder Flächenheizungen in der Regel die bessere Wahl, weil diese bereits mit sehr niedrigen Vorlauftemperaturen effizient heizen können. Das bedeutet, die Wärmepumpe muss dann nicht so viel arbeiten und folglich sinkt auch der Stromverbrauch.

Persönliches Heizverhalten

Man sollte zwar immer die Mindesttemperatur halten, um unter anderem Schimmel entgegenzuwirken. Aber darüber hinaus gibt es persönliche Vorlieben, die immer unterschiedlich sein können. Bereits ein vermeintlich kleiner Unterschied zwischen 20 und 23 Grad kann große Auswirkungen auf den Verbrauch haben, besonders wenn zuvor genannte Faktoren nicht optimal sind.

Wie kann man den Stromverbrauch berechnen?

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe kann besonders im dürftig sanierten Altbau durch höher ausfallen, als er sein sollte. Um sicherzugehen, ob das tatsächlich der Fall ist, kann man den Verbrauch berechnen und damit einen ersten Indikator erhalten.

Als Erstes benötigen Sie die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Pumpe:

JAZ = Heizwärme (kWh/a) / Strom (kWh/a)

Das ist eine vereinfachte Formel, denn es kommt natürlich noch so einiges an Komplexität hinzu. Glücklicherweise bietet der Bundesverband Wärmepumpe e. V. einen JAZ-Rechner an, der die komplexe Rechnung zum Kinderspiel macht. Je höher das Ergebnis der JAZ, desto effizienter arbeitet Ihre Anlage. Ein Wert von 3,0 oder höher gilt als guter Einstieg, aber auch höhere Werte von 4,0 sind nicht unüblich.

Als Nächstes berechnen Sie anhand der JAZ letztlich den Strombedarf der Wärmepumpe:

Heizleistung / JAZ x Heizstunden pro Jahr = Stromverbrauch in Kilowattstunde (kWh)

Die Heizleistung finden Sie als Herstellerangabe, die Heizstunden sind natürlich ein persönlicher Wert. Den daraus ermittelten Stromverbrauch multiplizieren Sie einfach mit dem jeweiligen Strompreis, um auf die Stromkosten zu kommen. Beachten Sie dabei, dass es gesonderte Stromtarife für Wärmepumpen gibt, die weitaus günstiger als der reguläre Strom sein können.

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Wie kann man Kosten sparen?

Wenn Ihnen die Kosten zu hoch erscheinen, dann sollten Sie zunächst auf die Faktoren achten, die den Stromverbrauch der Wärmepumpe bestimmen. Sogar eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann im Winter effizient und günstig heizen, sofern die anderen Rahmenbedingungen optimal sind. Eine gute Dämmung sowie ein passendes Wärmeverteilsystem sind dafür die besten Voraussetzungen.

Diese zu ändern, ist jedoch nicht immer praktikabel. Beim Heizverhalten haben Sie jedoch sprichwörtlich die Zügel in der Hand. Bereits kleine Veränderungen bei der Innentemperatur können unter bestimmten Umständen einen wesentlich niedrigeren Verbrauch bedeuten. Probieren Sie einfach mal aus, die Temperatur um 1 bis 2 Grad zu senken. Beobachten Sie dabei den Stromverbrauch und vergewissern Sie sich, ob die neue Temperatur immer noch angenehm ist.

Sollte der Strombedarf sowie die Kosten immer noch zu hoch sein, dann gilt es unter Umständen einen Experten zu Rate zu ziehen. Dieser kann die Wärmepumpe auf einen effizienten Betrieb untersuchen und feststellen, ob nicht ein anderer technischer Grund zu dem hohen Verbrauch führt. Wärmepumpen sind in der Regel zwar sehr wartungsarm, doch Fehler kann man niemals vollständig ausschließen.

Fazit

Der Stromverbrauch und somit die Stromkosten einer Wärmepumpe sollten im Vergleich zu typischen Heizkosten traditioneller Systeme im Normalfall weitaus geringer ausfallen. Ist das nicht der Fall, könnten bestimmte Ursachen für diesen erhöhten Verbrauch verantwortlich sein. Berechnen Sie also zunächst den Stromverbrauch und vergewissern Sie sich, ob er zu hoch ist oder nicht.

Versuchen Sie dann als Erstes, die Rahmenbedingungen zu optimieren, um somit den Verbrauch zu senken. Dabei kann sich sogar die Investition in eine Solaranlage rechnen, die aufgrund steigender Strompreise immer attraktiver wird. Diese kann Ihnen dabei helfen, die Stromkosten im Griff zu behalten.

Sollten Sie weitere Fragen haben oder Interesse an einer modernen und zukunftssicheren Wärmepumpe haben, dann zögern Sie nicht, Kontakt aufzunehmen. Wir beraten Sie gerne.

Heizen und kühlen mit der Klimaanlage: Das müssen Sie wissen

Heizen und kühlen mit der Klimaanlage

Mit einer Klimaanlage zugleich heizen und kühlen – ja, das geht. Aber macht es auch wirklich Sinn, eine Klimaanlage als Heizung zu verwenden oder ist der Stromverbrauch doch zu hoch? In diesem Artikel finden wir es heraus. 

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Heizen mit einer Klimaanlage: Wie funktioniert das?

Mit vielen modernen Klimaanlagen funktioniert auch das Heizen Ihrer Räume einwandfrei. Alte Modelle verfügen jedoch nicht immer über diese Funktion, da man sie meistens nicht in den sogenannten reversiblen Betrieb schalten kann.

Wissenswert: Die Funktionsweise einer Klimaanlage mit Heizfunktion ähnelt dem einer Wärmepumpe. Anstatt dass den Wohnräumen Wärme entzogen wird, wird der Außenluft Wärmeenergie entzogen und ins Innere geleitet. Nach diesem Prinzip funktioniert übrigens auch das Kühlen mit Wärmepumpen. Sie merken, beide Geräte ähneln sich.

Wenn Sie Ihre Klimaanlage als Heizung nutzen möchten, müssen Sie dazu einfach nur in den Heizmodus umschalten. Dadurch wird die Zirkulation des Kältemittels umgekehrt. In der Bedienungsanleitung finden Sie die genauen Anweisungen, wie Sie in den Heizungsmodus wechseln. 

Ist das Heizen mit einer Klimaanlage überhaupt sinnvoll?

Bloß weil es geht, ist es nicht zwingend sinnvoll: das Heizen mit einer Klimaanlage. Diese drei Faktoren entscheiden darüber, ob das Heizen mit einer Klimaanlage sinnvoll für Sie ist:

  • Die Wahl des Klimageräts 
  • Das zu beheizende Gebäude
  • Die Außentemperatur

Wenn Ihr Klimagerät effizient arbeitet, kann es tatsächlich preiswerter sein, mit dem Klimagerät zu heizen. Natürlich kommt es auch auf die Außentemperatur an. Am geeignetsten sind die Übergangsjahreszeiten wie der Frühling oder Herbst, denn hier sind die Temperaturen mild und nicht allzu niedrig. 

Dadurch benötigt das Klimagerät keine lange Vorlaufzeit und Ihre Räume werden teilweise sogar schneller warm als mit Heizkörpern. Bei der Nutzung von Ökostrom ist das Klimagerät sogar ökologisch und nachhaltig. 

Gerade für Allergiker kann eine Klimaanlage durchaus sinnvoll zum Heizen sein, denn sie erwärmt die Luft nicht nur, sondern reinigt und be- oder entfeuchtet diese auch. Was Sie jedoch beachten sollten, ist, dass Ihr Eigenheim über eine zusätzliche, gute Wärmedämmung verfügen muss, ansonsten kühlen die Räume zu schnell wieder ab.

Als alleinige Heizung für ein großes Haus lohnt sich ein Klimagerät leider nicht. Da ist es besser, mit einer Gas-Hybridheizung oder einem Gasbrennwertgerät zu heizen. Je kleiner die Wohnung, desto eher rentiert sich eine Klimaanlage zum Heizen und Kühlen für Sie.

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Was sind die Vor- und Nachteile beim Heizen mit einer Klimaanlage?

Damit Sie alles im Blick haben, haben wir die Vor- sowie Nachteile beim Heizen und Kühlen mit einer Klimaanlage einmal kompakt für Sie zusammengefasst:

Vorteile Nachteile 
Kleinere Räume heizen schneller auf.Der Luftstrom kann stören.
Stellenweise effizienter als Gas- oder Elektroheizungen (z. B. in einem kleinen Ferienappartement).Lauter als eine normale Heizung.
Für Allergiker: Luftfilterung und Feuchtigkeitsregulierung.Stromverbrauch der Klimaanlage kann höher ausfallen.
Ökologisch und nachhaltig, wenn sie mit Ökostrom oder einer Photovoltaikanlage verbunden ist.Besitzer einer Eigentumswohnung benötigen stellenweise eine Genehmigung.

Welche Klimageräte bzw. Gerätetypen können heizen und kühlen?

Nicht die Bauart des Klimageräts ist entscheidend, ob Sie mit Ihrer Klimaanlage heizen und kühlen können, sondern die vorhandene Heizfunktion. Das bedeutet für Sie, dass Sie mit mobilen Geräten, Split-Klimaanlagen sowie Luftkühlern Ihr Eigenheim erwärmen können.

Mobile Klimaanlagen mit Heizfunktion – warum sie nicht empfohlen werden?

Diese Klimageräte sind preiswert bei der Anschaffung und leicht zu installieren. Man kann sie flexibel aufstellen, einsetzen und damit in jedem Raum kühlen oder heizen. Allerdings sind die Leistung und Effizienz deutlich niedriger als bei einer Split-Klimaanlage. Auch sind mobile Klimageräte deutlich lauter als Split-Anlagen oder Heizungen. 

Split-Klimaanlagen 

Diese bestehen aus einem Innen- sowie einem Außengerät. Das Innenteil wird im Raum selbst installiert, während das Außenteil an der Fassade angebracht wird. Die Installation ist deutlich aufwendiger, zudem sind diese Anlagen kostspieliger in der Anschaffung als eine mobile Anlage. Dennoch lohnen sich Split-Geräte, weil sie sehr effizient im Betrieb sind – da kann kein mobiles Gerät mithalten. Mehr zur Split-Klimaanlage erfahren Sie übrigens hier.

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Luftkühler

Luftkühler sind besonders günstig zu kaufen und müssen nicht fest installiert werden, wodurch sie sich flexibel aufstellen lassen. Ein weiteres Plus: Ihr Stromverbrauch ist gering. Einen kleinen Nachteil haben sie dennoch: Ihre Kühl- und Heizleistung im Vergleich zu Split-Anlagen und mobilen Geräten ist deutlich geringer. Sie lohnen sich daher nur als Zusatzgerät oder Ergänzung zu vollwertiger Klimatechnik.

Wie viel Strom wird beim Heizen mit einer Klimaanlage benötigt?

Kommen wir zu den Kosten: Die Stromkosten und der Stromverbrauch für das Klimagerät hängen von ihrer elektrischen Leistungsaufnahme ab. Diese Leistung wird in Kilowatt angegeben. 

Übrigens: Die Werte Ihres Geräts, sowohl fürs Heizen als auch fürs Kühlen, finden Sie in den Produktdaten. Diese Daten helfen Ihnen dabei, die Betriebskosten zu kalkulieren. Ferner erfahren Sie hier, wie viel Energie pro Stunde verbraucht wird.

Es gibt eine Formel, die Sie zur Berechnung nutzen können. Bitte bedenken Sie, dass der Umrechnungsfaktor des Wärmebedarfs in kWh stromabhängig von der Effizienz Ihrer Anlage ist. Für die Beispielrechnung haben wir einen Strompreis von 40 ct/kWh gewählt und für die Gasalternative einen Preis von 12 ct/kWh.

Formel: Wärmebedarf in kWh Strom x Strompreis = jährliche Stromkosten
Beispielrechnung:Bei einem Heizbedarf von 10.000 kWh verbraucht das Gerät nur 4.500 kWh Strom.Rechnet man mit 40 ct/kWh, ergeben sich Kosten in Höhe von 1.800 €.
Beispielrechnung Gas: Gas kostet aktuell etwa 12 ct/kWh, wodurch sich Heizkosten von 1.200 € ergeben. 

Damit die Klimaanlage langfristig effizient arbeitet und nicht durch Verschleiß an Leistung verliert oder sich dadurch gar die Stromkosten erhöhen, ist eine regelmäßige Wartung enorm wichtig. Achten Sie darauf, dass die Filter der Anlage sauber sind und alle Geräteteile sauber bleiben.

Einige Klimaanlagen haben auch spezielle Reinigungsprogramme, wodurch sich die Klimaanlage selbst wartet. Ersetzen kann das einen Fachmann auf Dauer jedoch nicht. Gerade beim Auswechseln der Klimaflüssigkeit, die giftig ist. Kostentechnisch liegt die Wartung durch einen Fachbetrieb bei ein paar Hundert Euro.  

Fazit: Mit der Klimaanlage heizen und kühlen

Sie wissen nun, wie Sie mit Ihrer Klimaanlage heizen und kühlen können, und ob das für Ihr Eigenheim überhaupt sinnvoll ist. Vielleicht sind aber noch ein paar Fragen offen oder Sie sind noch auf der Suche nach einer geeigneten Klimaanlage für Ihr Eigenheim. Wie viel eine Klimaanlage samt Einbau genau kostet, erfahren Sie in diesem Artikel.
Gerne helfen wir Ihnen bei Ihrer Entscheidung auch persönlich weiter. Neben unserem Telefonservice, den Sie montags bis freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr unter der +49 (0) 206 4778 8510 erreichen können, bietet sich auch unser Live-Chat an. Alternativ können Sie einen Rückruf anfordern oder uns über unser Kontaktformular kontaktieren. Egal, wie – wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

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Klimaanlage trotz Allergie – was Sie beachten sollten

Klimaanlage trotz Allergie

Viele Menschen leiden unter Allergien und haben Bedenken, eine Klimaanlage zu nutzen. Sie haben Angst, diese könnte die Symptome verschlechtern oder sogar neue Allergien auslösen und krank machen. Dabei können Klimaanlagen, richtig eingesetzt, sogar helfen, allergische Reaktionen abzuschwächen. Wie das sein kann, welche Filtertechnologien dafür zum Einsatz kommen und weitere Fragen klären wir in diesem Artikel.

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Kann eine Klimaanlage Allergikern helfen?

Eine Split-Klimaanlage kann, genau wie ein Luftfilter, Pollen, Tierhaare, Hausstaub und Mikroorganismen aus der Luft herausfiltern. Dadurch, dass die Fenster nicht geöffnet werden, bleiben die Pollen in der Außenluft draußen, die Luft, die von außen benötigt wird, wird gefiltert und Sie können drinnen richtig durchatmen.

Einsatz von effizienten Filtertechnologien in modernen Klimaanlagen bei Allergien

Filter und Klimaanlage sind perfekt aufeinander abgestimmt, um Ihr Haus oder Ihre Wohnung mit einer angenehmen Raumluft zu versorgen. Bei einer neuen Split-Anlage können sofort die passenden Filter eingebaut werden, die dann aber regelmäßig gereinigt und gewechselt werden müssen. Bei einer vorhandenen Klimaanlage können andere, präzisere Filter nachgerüstet werden. Diese Filter filtern nicht nur Pollen und andere Allergene aus der Luft, sie können auch:

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  • Stickstoffoxid
  • CO₂
  • Giftige Dämpfe
  • Rauch und schlechte Gerüche
  • Viren inklusive des Coronavirus
  • Bakterien und Schimmel
  • Pilzsporen

aus der Raumluft filtern. Eine Klimaanlage in einem Bestandshaus oder einer Wohnung nachzurüsten, wird Ihr Raumklima verbessern und sich nachhaltig auf Ihre Gesundheit auswirken.

Filterarten für Klimaanlagen bei Allergien

Es gibt verschiedene Filterarten, welche auf Ihr Gerät angepasst sind, um optimal zu arbeiten.

In Split-Geräten sind zum Beispiel:

  • Titan-Apatit-Filter
  • Silberallergen-Filter
  • Biostatische Filter
  • Semi-Absolute Filter
  • HEPA-Filter
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Der Titan-Apatit-Filter entfernt Staub, schlechte Gerüche, Bakterien, Viren und Allergene. Er eignet sich hervorragend zur Beseitigung von Gerüchen von Haustieren und Tabak.

Der Silberallergen-Filter dient vor allem der Pollen- und Milbenentfernung.

Ein biostatischer Filter verhindert hauptsächlich die Vermehrung von Pilzen und Keimen. Er wird hauptsächlich für öffentliche Gebäude genutzt.

Um eine Bestandsanlage nachzurüsten, kann der Semi-Absolute Filter der Richtige sein. Er filtert Viren, Bakterien, Allergene und Pilze aus der Wohnungsluft.

Ein HEPA Filter kann hingegen nicht einfach nachgerüstet werden, da die Anlage den Platz für diesen Filter bereitstellen muss und die Ventilatoren mehr arbeiten müssen, um dem Druck dieses Filters standzuhalten. Ein HEPA Filter filtert Partikel in einer Größe von 0,1 μm aus. Das Coronavirus hat einen Durchmesser von etwa 0,12 μm.

Weitere Technologien

Es gibt noch weitere Technologien, welche die reinigende Wirkung der Klimaanlagen zusätzlich unterstützen können.

Bei der Streamer-Technologie wird Stickstoff aus der Wohnungsluft entfernt.

Bei der Plasmatechnologie werden Schimmelsporen und Allergene aus der Luft und auf den Oberflächen zerstört.

Bei der UV-C-Licht-Technologie werden durch keimtötende UV-Strahlen Schimmelpilze, Bakterien und Viren im Inneren des Klimagerätes reduziert. Die UV-C-Licht-Technologie wird schon länger zur Desinfektion von Oberflächen genutzt.

Hilft eine Klimaanlage auch gegen Hausstaub-Allergien?

Eine Split-Klimaanlage filtert groben Hausstaub aus der Luft, da sie ständig die Raumluft austauscht. Dabei werden nicht nur der Staub, sondern auch Hausstaubmilben und ihre Eier aus der Luft durch den Filter mit ausgefiltert.

Sind Klimaanlagen eine Keim-, Schimmelpilz und Virenfalle?

Klimaanlagen hatten viele Jahrzehnte den Ruf, eine “Keimschleuder” zu sein. Seitdem das Coronavirus sein Unwesen treibt, ist dieser Mythos wieder im Umlauf. Bei richtiger Wartung ist das allerdings nicht der Fall! So kann eine Klimaanlage sogar nachweislich Einfluss auf die Verbreitung des Covid19-Virus haben.

Allerdings ist eine richtige Wartung unabdingbar! Ohne sie sind die Filter verstopft und es bilden sich leicht Schimmelsporen. Wie eine richtige Wartung auszusehen hat, wer diese durchführt und wann diese sinnvoll ist, können Sie in unserem Artikel Wartung einer Klimaanlage nachlesen. Fachfirmen benutzen spezielle Desinfektionsmittel, die dafür sorgen, dass Ihre Klimaanlage perfekt gereinigt wird.

Wie sich eine Klimaanlage auf Ihre Gesundheit auswirkt, haben wir in diesem Beitragfür Sie zusammengestellt.

Weitere Tipps für Allergiker rund ums Raumklima

Nicht nur eine Klimaanlage kann Allergikern das Leben in der Pollen-trächtigen Zeit erleichtern. Natürlich hilft sie durch den geschlossenen Luftkreislauf, die Pollen draußen zu halten. Durch die Filter werden Pollen, die an der Kleidung oder durch das Öffnen der Türen ins Haus gelangen, aus der Raumluft ausgefiltert.

Falls Sie nicht klimatisieren möchten, hilft ein Luftfilter. Zum Austausch der Wohnungsluft sollte nur morgens und abends für 5-10 Minuten stoßgelüftet werden. Am besten installieren Sie an Ihren Fenstern und Türen noch zusätzlich Pollen-Gitter, um die Pollen in Ihrem Haus zu minimieren.

Staubsauger mit HEPA-Filter nehmen den Staub von Fußböden und Möbeln auf, geben ihn aber nicht mehr nach außen ab. Regelmäßiges Saugen ist für Stauballergiker unabdingbar. Ein Dampfreiniger tötet Viren, Bakterien und Keime ab.

Des Weiteren gilt die Devise: Je weniger Teppiche, umso besser, denn darin verfangen sich Staubpartikel und Hausstaubmilben. Sie sind nicht so leicht zu reinigen wie glatte Fußböden. Spezielle Milbenbezüge für Ihr Bett können außerdem auch für einen erholsameren Schlaf sorgen.

Achten Sie auf die richtige Luftfeuchtigkeit! Milben bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Raumtemperaturen. Eine zu trockene Luftfeuchtigkeit hingegen reizt die Atemwege, was die zu allergieträchtigen Zeiten bestehenden Beschwerden noch verstärken kann. Feinstaub wird von zu trockener Heizungsluft besser aufgenommen. Es ist also wichtig, darauf zu achten, die optimale Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent in allen Räumen zu erhalten.

In belebten Räumen, wie dem Wohn-, Bade- oder Kinderzimmer sollte eine Raumtemperatur von 23 Grad nicht überschritten werden. In Schlafzimmer, Küche und Flur reichen 16 bis 20 Grad aus.

Mit einem Hygrometer können Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen bestimmen und diese dann, falls nötig, anpassen. Durch regelmäßiges Lüften bis zu viermal am Tag wird eine zu trockene Wohnungsluft vermieden. 

Fazit:

Klimaanlagen trotz Allergien einzusetzen, verschafft Allergikern in der Pollenzeit eine Atempause. Sie können drinnen durchatmen und sich von den belastenden Allergenen dank der Filter der Klimaanlage erholen. Aber auch Stauballergiker profitieren von einer Klimaanlage, welche den Hausstaub und die Milben zum großen Teil aus der Luft filtert. Ganz gegen den Ruf, eine “Virenschleuder” zu sein, arbeitet eine Klimaanlage sauber und filtert Schadstoffe, Viren, Allergene und Keime aus der Luft, wenn sie regelmäßig ordnungsgemäß gewartet wird.

Wir von Klivatec beraten Sie gerne bei Fragen rund um die Klimaanlage. Unser kompetentes Team steht Ihnen telefonisch und schriftlich gerne zur Verfügung.

Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 8:00 bis 15:00 Uhr telefonisch unter +49 (0) 206 778 8510 und über unser Kontaktformular.

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Auch einen Rückruf können Sie mit uns vereinbaren. Falls Sie lieber mit uns chatten möchten, finden Sie auf unserer Website zusätzlich eine Chat-Funktion. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Sparsame Klimaanlage: Darauf müssen Sie achten

Sparsame Klimaanlage

Eine Klimaanlage sollte im ersten Schritt eines können: Räume kühlen. Seit die Strompreise aber in den Himmel steigen, fragen sich zu recht viele Eigenheimbesitzer, ob es sparsame Klimaanlagen gibt – ohne dabei auf Leistung zu verzichten, versteht sich. In diesem Artikel gehen wir der Frage auf den Grund und verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten.

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Woran kann ich eine sparsame Klimaanlage erkennen?

Aus dem Einzelhandel kennen Sie bereits die verschiedenen Effizienz-Siegel, die Elektrogeräten verliehen werden. Leider sind diese nicht zwingend alle aussagekräftig, denn das EU-Label muss auf allen Kühlgeräten angebracht sein. Es unterteilt die Geräte dadurch in A- bis G-Klassen, wobei A als sparsam und G als verschwenderisch gilt.

Die Krux: Bei Kühlgeräten, zu denen natürlich auch die sparsamen Klimaanlagen gehören, gibt es fast nur die Unterteilung in A-Klassen, was bei der Auswahl nicht wirklich weiterhilft. Genauer: Kühl- und Gefriergeräte unterteilt man in die Klassen A+ und A++. Der Unterschied zwischen diesen A-Klassen ist gewaltig:

Geräte, die ein A+ erhalten, arbeiten circa 30 Prozent effizienter als solche, die gerade so das A-Label erhalten haben. Geräte mit einem A++ arbeiten 50 Prozent effizienter. Das ist ein gewaltiger Unterschied, der beim Kauf bedacht werden sollte.

Wissenswert: Die neuen EU-Labels haben sogar einen QR-Code, über den Sie weitere Informationen erhalten. Bis zum Jahr 2030 sollen alle Produktgruppen mit einem neuen EU-Label versehen werden. Man erhofft sich davon, dass sich Verbraucher europaweit für sparsame Geräte entscheiden. Als positive Konsequenz für unseren Planeten rechnet die EU bis zum Jahr 2030 mit hohen Energieeinsparungen. Das wäre wiederum ein messbarer Beitrag zum Klimaschutz.
LG DELUXE

Gibt es überhaupt Klimaanlagen, die nicht sparsam sind?

Ja, die gibt es. Generell kann man sagen, dass eine Split-Klimaanlage gegenüber einer Monoblock-Klimaanlage immer zu bevorzugen ist – auch wenn das Effizienz-Label beim mobilen Klimagerät besser ausfällt als bei der Split-Klimaanlage. Denn am Ende ist die Leistung einer Split-Klimaanlage immer besser als ein Monoblockgerät, weshalb eine Split-Klimaanlage langfristig preisgünstiger ist.

Deshalb sollten Sie sich, wenn es von Ihrem Budget her passt, immer für eine Split-Anlage entscheiden. Denn eine Klimaanlage, die Sie langjährig nutzen, hat im Sommer einen deutlich höheren Energieverbrauch. Das bedeutet für Sie, dass Sie bei einer nicht stromsparenden Klimaanlage am Ende des Jahres mit deutlich höheren Kosten zu rechnen haben.

Das sollte unbedingt vor dem Kauf bedacht werden, auch wenn das bedeutet, dass die Anschaffungskosten eventuell höher ausfallen. Übrigens: Einen ausführlichen Ratgeber, was beim Kauf sonst noch vorab zu beachten ist, finden Sie in diesem Artikel.

Wissenswert   Wenn Sie in Ihrem Altbau anstatt mit einer Klimaanlage mit einer Wärmepumpe kühlen, erhalten Sie eine Förderung durch die BAFA. Diese beläuft sich derzeit auf 25 Prozent der förderfähigen Kosten. Diese sind auf maximal 60.000 € limitiert.

Welche Arten von Klimaanlagen verbrauchen wie viel Strom?

Im Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht über die Stromkosten, die bei den unterschiedlichen Klimageräten anfallen. Wir rechnen hier mit einem Strompreis von 0,30 € pro Kilowattstunde.

Mobile Klimaanlage

Eine kleine Klimaanlage, beispielsweise für ein Zimmer mit einer klassischen Regelung und ohne Inverter, hat normalerweise eine Kälteleistung von 2.000 Watt. Hersteller geben diese mit 700 Watt Stromaufnahme im Betrieb an.

Nutzen Sie diese Anlage im Jahr an 35 sommerlichen Tagen für jeweils vier Stunden, fallen Kosten von 29,40 € pro Jahr an. Dazu rechnen wir: 0,700 kW x 4h x 35 Sommertage x 0,30 € = 29,40 €.

Split-Klimaanlage

Eine Split-Anlage wird normalerweise mit einem Inverter installiert und hat eine Nennleistung von 2,5 kW thermisch und benötigt max. 700 Watt elektrisch. In unserer Rechnung kühlt sie einen Raum täglich für zehn Stunden an 60 Tagen.

Im Schnitt benötigt die Anlage 450 Watt elektrisch, denn der Inverter steigert die Effizienz. Pro Jahr zahlen Sie somit 81 €. Diese Summe ergibt sich aus der folgenden Rechnung: 0,450 kW x 10h x 60 Sommertage x 0,30 €.

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Formel zur Berechnung des jährlichen Stromverbrauchs:  
W x H x T = Verbrauch pro Jahr  
W = Die elektrische Leistung in Watt
H = Tägliche Betriebszeit in Stunden
T = Betriebstage im Jahr in Tagen
Verbrauch = Stromverbrauch in Kilowattstunden  

Kosten im Jahr:  
Verbrauch x P = Kosten in Euro   V
erbrauch = Verbrauch in Kilowattstunden
P = Preis pro Kilowattstunde Strom (z. B. 0,30 €)
Kosten = Kosten in Euro

Welche Arten von Klimaanlagen ergeben wann Sinn?

Wie Sie bisher gelesen haben, sind nicht alle Kälteanlagen sparsam. Welche Klimaanlage für Ihr Zuhause am sinnvollsten ist, hängt von einigen Faktoren ab: Ist Ihre Wohnung klein oder haben Sie nur ein kleines Büro, dann kann ein mobiles Klimagerät ohne Abluftschlauch ausreichend und von den Kosten her immer noch überschaubar sein.

Ebenfalls lohnt sich eine mobile Klimaanlage für Sie, wenn es nicht möglich ist, ein Split-Gerät zu installieren oder die Kosten dafür einfach zu hoch sind. Gerade bei Mietwohnungen kann Ersteres der Fall sein.

Zur Split-Klimaanlage sollten Sie tendieren, wenn eine kleine Bohrung durch die Wand nach außen für Sie akzeptabel ist. Auch bei vielen Räumen und/oder vielen Hitzetagen ist dieses Gerät die erste Wahl für Sie. Für Hotels oder große Büros ist sie ebenfalls unabdinglich.

Welche Tipps helfen beim Strom sparen?

Leider ist der Stromverbrauch einer Klimaanlage ein Schmerzpunkt. Insbesondere in der heutigen Zeit. Es gibt aber einige Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu reduzieren:

  1. Die Anschaffung einer sparsamen Klimaanlage mit einer hohen Energieeffizienz-Klasse.
  2. Keine arktische Kälte im Haus: Anstatt in einem Iglu im Sommer zu sitzen, sollten Sie eine angenehme Raumtemperatur wählen. Dadurch verschaffen Sie dem Kompressor Ruhepausen, in denen er keinen Strom benötigt.
  3. Mobile Geräte als Zwei-Kreis-Systeme kaufen, denn hier hängt man zwei Schläuche ans Fenster, damit der Innenkreislauf vom Kühlluftkreislauf getrennt wird. Die Anlage läuft effizienter.
  4. Keine gekippten Fenster im Raum, um den Luftrückzug zu verhindern.
  5. Mobile Anlagen, die durch ihren Fenster-Schlauch Warmluft abführen, ziehen automatisch warme Außenluft zurück. Entsprechende Abdeckungen können das verhindern.
  6. Luftfilter regelmäßig reinigen.
  7. Vorhänge und Jalousien schließen.

Fazit: Sparsame Klimaanlagen von Klivatec

Wie Sie gemerkt haben, ist Klimagerät nicht gleich Klimagerät, wenn es um die Effizienz geht. Damit auch Sie sich eine sparsame Klimaanlage ins Haus holen, bieten wir Ihnen ein unverbindliches Beratungsgespräch an.

Dadurch machen Sie garantiert keine Fehler bei der Auswahl und kaufen nur das Gerät, das Ihren Nutzungsansprüchen entspricht und in Ihr Budget passt. Wir sind ein Fachbetrieb für die Montage von Kälte- und Klimatechnik und bringen fundiertes Fachwissen mit, von dem Sie immer profitieren.

Auf Wunsch bauen wir Ihnen Ihr Kältegerät auch gleich ein. Sie erreichen uns über unser Kontaktformular oder montags bis freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr telefonisch unter der +49 (0) 2064 778 85 10.

Split-Klimaanlage: Aufbau, Funktion und Vorteile

Split-Klimaanlage

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Räume zu kühlen. Dazu gehören neben Ventilatoren, mobilen Kühlgeräten auch Split-Klimaanlagen. Wie diese im Aufbau gestaltet sind und welche Funktionen, Vorteile, aber auch Nachteile sie haben, erklären wir in diesem Artikel.

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Wie läuft der Aufbau einer Split-Klimaanlage ab?

In den kalten Jahreszeiten kann man sich gar nicht vorstellen, dass es bald schon wieder heiß wird. Aber wenn dann erst einmal der Sommer da ist, wünschen sich viele eine Möglichkeit zur Abkühlung. Ein Klimagerät kann da eine optimale Lösung sein. Wenn Ihr Budget etwas größer ist, empfehlen wir Ihnen unbedingt eine Split-Klimaanlage.

Montage einer Split-Klimaanlage

Der Aufbau der Split-Klimaanlage sieht wie folgt aus: Es gibt zwei Einheiten, die den Kompressor und das Kühlgerät voneinander trennen, die innen und außen angebracht werden. Dadurch lassen sich hohe Kühlleistungen erreichen.

  1. Innenteil: Dieser Teil der Klimaanlage ist in der Wohnung an einem optimalen Platz fest an der Wand installiert. Das ist meistens die Zimmerdecke. Dieser Innenteil steuert die Kühlung, Filterung und den Ausstoß der Luft. Ebenfalls saugt er die warme Raumluft an und transportiert diese über eine Rohrleitung zum Außengerät.
  1. Außenteil: Dort finden Sie die eigentliche Kältemaschine, die die warme Raumluft abkühlt. Das passiert durch einen speziellen Kältekreislauf. Dieser Teil sollte so montiert werden, dass die Sonne nicht direkt darauf scheint. Außerdem sollte das Außengerät immer tiefer installiert sein als das Innengerät.
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Die Rohre bzw. Leitungen werden über ein Loch in der Wand miteinander verbunden. Auch bei diesem Loch gibt es eine Besonderheit: Es muss schräg gebohrt sein, denn nur so entsteht ein Gefälle zwischen den beiden Einheiten. Das ist später wichtig, damit das Kondenswasser optimal ablaufen kann.

Kühlt das Kältemittel ab, entsteht ganz natürlich Kondenswasser, das mithilfe eines Schlauches entweder zu einem Abfluss oder ins Freie geleitet wird. Generell gilt: Damit keine Schäden entstehen, ist eine vorsichtige Handhabung mit der Kältemittelleitung wichtig. Bei der Wartung, die einmal im Jahr durchgeführt wird, darf das giftige Kältemittel nur von einem Fachbetrieb ausgetauscht werden.

Wie funktioniert eine Split-Klimaanlage?

Die Split-Klimaanlage funktioniert wie folgt: In der Außeneinheit ist ein Verdichter, auch Kompressor genannt, verbaut. Darin enthalten ist ein Kältemittel, dass dann in einen gasförmigen Zustand gebracht wird.

Dies geschieht mit konstantem Druck. Im Anschluss leitet das Gerät dieses Gas in den Kondensator weiter, wo es die Temperatur abgeben kann und sich wieder verflüssigt. Dann wird das Kältemittel in den Kühler gespritzt. Dort entspannt es sich und wechselt wieder in seinen gasförmigen Zustand zurück.

Die Energie dafür entnimmt die Split-Anlage der vorbeikommenden, warmen Luft aus den Räumen. Dann wird die abgekühlte Luft erneut zum Innengerät geleitet und an den Raum abgegeben.

Interessant: Je kälter es in der Umgebung ist, desto höher ist die Effizienz des Kompressors. Damit sich die Kühlleistung nicht durch die warme, abgebende Luft aus dem Kompressor verschlechtert, gibt es die Trennung der Klimaanlage. Der Kühlkörper bleibt innen, der Kompressor außen.

Zusammengefasst: Klimaanlagen und deren Funktionsweise:

  1. Gasförmiges Kältemittel wird vom Kompressor angesaugt und mit hohem Druck und hoher Temperatur verdichtet.
  2. Das Kältemittel gelangt in den Wärmetauscher bzw. Kondensator. Im Anschluss wird dort das Heißgas von einem Ventilator mit Luft gekühlt und verflüssigt sich. Die sich dadurch erwärmende Außenluft bläst die Klimaanlage sofort wieder heraus.
  3. Vor einem Ventil staut sich das flüssige Kältemittel und entspannt sich dadurch schlagartig. Diese Absenkung des Drucks lässt das Kältemittel verdampfen und abkühlen.
  4. Im Verdampfer nimmt wiederum das Kältemittel Raumluft, die nun erwärmt ist, auf. Das geschieht, indem sich die Luft über den Wärmetauscher abkühlt. Diese kalte Luft bläst ein Ventilator in die jeweiligen Räume.
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Welche Vor- und Nachteile hat eine Split-Klimaanlage?

Es gibt eine Reihe von Vorteilen und tatsächlich nur relativ wenige Nachteile. Welche das bei einer Split-Klimaanlage sind, verraten wir Ihnen hier.

Vorteile einer Split-KlimaanlageNachteile einer Split-Klimaanlage
Die Kühlleistung ist unschlagbar. Keine mobile Klimaanlage kann eine Split-Anlage hinsichtlich der Leistung ersetzen.Die Klimaanlage muss von einem Fachbetrieb installiert werden.
Große Räume können unproblematisch gekühlt werden. Ebenfalls kann man einzelne Räume unterschiedlich niedrig kühlen.Eine genaue Anpassung ist notwendig, da die Geräte ansonsten an ihrer Leistungsgrenze arbeiten. Das bedeutet: Die Geräte verschleißen schneller, wodurch höhere Stromkosten verursacht werden.
Diese Klimageräte verbrauchen viel weniger Strom als ihre Konkurrenz – gerade in Zeiten von Strompreiserhöhungen und Unsicherheiten ein relevanter Aspekt.Hinsichtlich der Lärmentwicklung muss darauf geachtet werden, dass gewisse Obergrenzen eingehalten werden. Die Anlagen sollten nicht in der Nähe der Nachbarn oder nahe dem Schlafzimmer aufgestellt sein. Für kleine Grundstücke kann das ein Problem werden.
Die Split-Klimaanlagen sind äußerst leise, da der laute Teil außen montiert ist.Split-Klimaanlagen sind teuer in der Anschaffung.
Smarthomes: Die Split-Anlage ist mithilfe einer App steuerbar. Dadurch können Sie die Räume auch von unterwegs kühlen. Das hat den Vorteil, dass Sie bereits gekühlte Räume vorfinden, wenn Sie zu Hause eintreffen. 
Heizen mit der Klimaanlage? Ja, auch das ist möglich. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel. 
Im Gegensatz zu Monoblock-Geräten braucht es bei der Split-Anlage keinen Schlauch, der durch das offene Fenster hängt und die Kühlleistung verschlechtert. 
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Wann ergibt eine Split-Klimaanlage Sinn?

Gerade wenn die Temperaturen im Sommer nicht aushaltbar sind, ergibt eine Split-Klimaanlage Sinn – egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld. Wenn Sie das Klimagerät jedoch nur für ein paar Tage im Jahr benötigen, lohnt es sich eher, auf ein mobiles Gerät oder einen Ventilator zu setzen.

Dann sind die Anschaffungskosten einfach zu hoch und der Aufbau der Split-Klimaanlage zu aufwendig. Trifft das aber nicht auf Sie zu und Sie haben viele Sonnen- & Hitzetage, sollten Sie unbedingt auf eine Split-Klimaanlage setzen, denn diese reduziert Ihre Stromkosten gewaltig.

Achtung:   Als Arbeitgeber sollten Sie sich zudem bewusst sein, dass Sie ab 26 Grad Bürotemperatur handeln müssen, um Ihren Arbeitnehmern das Arbeiten erträglich zu machen. Ab 35 Grad haben Arbeitnehmer das Recht auf einen alternativen Büroraum. Das ist sogar rechtlich in der Arbeitsstätten ASR A3.5-Verordnung geregelt.

Unterschied zwischen Monoblock- & Multisplit-Klimaanlagen

Ein großer Unterschied zu Monoblock-Geräten, auch mobile Klimageräte genannt, liegt in ihrer Lautstärke. Der Kompressor und die Ventilatoren sind nämlich in einem Modell gemeinsam verbaut. Daher werden Sie auch kaum ein mobiles Klimagerät finden, das leise ist.

Des Weiteren sind diese Geräte nicht besonders energieeffizient, da das Kondenswasser durch einen Schlauch abgeführt werden muss. Dieser hängt meistens aus einem geöffneten Fenster, was dazu führt, dass warme Luft über das Fenster wieder hineinströmt, wodurch die mobile Klimaanlage weniger effizient arbeitet.

Sie erahnen es: Das schlägt sich dann auch in den Stromkosten nieder, die im Vergleich zur Split-Anlage deutlich höher sind. Wenn Sie also nur temporär und für kurze Zeit Räume kühlen müssen, können Sie auf ein mobiles Gerät zurückgreifen. Auch wenn Sie keine Zeit für komplizierte Montagearbeiten haben oder es schnell gehen muss.

Splitgeräte haben dieses Problem nicht. Dank energiesparender Inverter-Technologie machen sie wenig Lärm. Durchschnittlich liegt ihre Lautstärke bei circa 20 dB, wobei der Außenteil zwischen 40 und 60 dB liegt. Außerdem kühlen sie besser – für Wohnungen mit vielen Räumen oder Häuser also definitiv die bessere Wahl.

Was sollte beim Kauf einer Split-Klimaanlage beachtet werden?

Gerade, wenn Sie einen Neubau planen, sollte das Thema Klimaanlage mitbedacht werden. Insbesondere aufgrund der Bohrung und den beiden Geräteteilen ist es sinnvoll, alles in einem zu machen.

Eine Alternative für den nachträglichen Aufbau der Split-Klimaanlage stellt eine kleine Split-Klimaanlage dar. Wenn Sie einen erfahrenen Handwerker an Ihrer Seite haben, kann Ihnen dieser ein solches Model relativ unkompliziert im Schlafzimmer einbauen, wodurch Sie wiederum Kosten bei der Installation sparen.

Klimaanlage in der Wohnung: Endlich wieder schlafen dank Splitgerät

Viele Menschen leiden unter den Temperaturschwankungen und der immensen Luftfeuchtigkeit. Besonders davon betroffen sind Menschen in Großstädten. Durch große Asphaltflächen wird die Hitze nachhaltig gespeichert. Als Ergebnis staut sich die Luft zwischen den Hochhäusern und die Luftfeuchtigkeit legt sich wie ein Schleier um die Lunge. Auch in der Nacht bleibt es heiß.

Das macht das Schlafen unmöglich. Die Split-Klimaanlage im Schlafzimmer reduziert die Temperatur und schafft den benötigten Ausgleich, damit Sie schlafen können. Am Morgen sind Sie dann ausgeruht und können leichter in den Tag starten.

Wichtig: Moderne Klimageräte erzeugen einen Lautstärkepegel zwischen 50 und 60 dB. Ein Kühlschrank liegt zum Beispiel bei 50 dB. Das hört sich zwar nicht laut an, aber auf Dauer kann Sie diese Lautstärke im Schlafzimmer durchaus nerven. Daher lohnt sich die Investition in eine leise Split-Klimaanlage.

Fazit: Aufbau einer Split-Klimaanlage

Der Aufbau einer Split-Klimaanlage ist durchaus komplizierter als bei anderen Kühlgeräten, weshalb Sie eine Split-Klimaanlage nur beim Fachhändler und eher selten im Baumarkt finden. Gerne unterstützen wir Sie daher mit unserer Expertise.

Als Fachbetrieb für die Montage von Kälte- und Klimatechnik bringen wir fundiertes Fachwissen mit und können Ihnen bei fast allen Anliegen weiterhelfen. Auf Wunsch bauen wir Ihnen Ihr Gerät auch gleich ein. Einen ausführlichen Ratgeber darüber, was beim Kauf vorab zu beachten ist, finden Sie übrigens in diesem Artikel.

Sie erreichen uns über unser Kontaktformular oder von montags bis freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr telefonisch unter der +49 (0) 2064 778 85 10.

Luftwärmepumpe: Diese Vor- und Nachteile sollten Sie kennen

Luftwärmepumpe

Luftwärmepumpen sind bei einigen Experten heiß begehrt, bei anderen dagegen eher verschmäht. Denn obwohl die Pumpe preiswert in der Anschaffung ist, sprechen ein paar Eigenschaften gegen sie. Damit Sie für sich eine gute Entscheidung treffen können, fassen wir in diesem Artikel die wichtigsten Vor- und Nachteile von Luftwärmepumpen zusammen.

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Wie funktioniert eine Luftwärmepumpe?

Eine Wärmepumpe funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank. Sie entzieht dem Raum jedoch keine Wärme, sondern macht es genau umgekehrt. Wie der Name bereits verrät, fügt sie dem Raum Wärme hinzu.

Genauer: Die Luftwärme-Heizung kühlt ein Quellmedium und sammelt währenddessen in einem Kältemittelkreislauf die wärmende Energie. Das funktioniert mithilfe eines Kompressors, Verdampfers und Verflüssigers. Im Anschluss überträgt sich die Energie auf den Heizkreislauf – die Wohnung wird warm.

Aber: Nur niedrige Vorlauftemperaturen unter 40 Grad Celsius können mit der Wärmepumpe erzeugt werden, was jedoch bei guter Dämmung nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Und: Sowohl Erd- als auch Wasserwärmepumpen haben ebenfalls niedrigere Vorlauftemperaturen.

Wissenswert:  Für die Energiewende sind Wärmepumpen unabdinglich. Laut der Bundesregierung sollten in Deutschland bereits um 2020 insgesamt 14 Prozent des Energieverbrauchs aus nachhaltigen Wärmelieferanten stammen. Das Gute: Im Jahr 2021 konnte dieses Ziel sogar übertroffen werden. Insgesamt deckten erneuerbare Energien 19,7 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs.

Unterschied zwischen Luft-Wasser-Wärmepumpe und Luft-Luft-Wärmepumpe

Luft-Wasser-Wärmepumpen werden am häufigsten in Eigenheimen verbaut. Daher steht diese Form der Luftwärme-Heizung fast schon stellvertretend für alle Luftwärmepumpen. Wie bereits oben erklärt, wird auch hier die Wärme an einen Heizwasserkreislauf weitergegeben. Pluspunkt: Eigenheimbesitzer mit Einfamilienhaus benötigen normalerweise kein ergänzendes Heizsystem.

Die Luft-Luft-Wärmepumpe nutzt – wie der Name schon sagt – die Luft als Wärmequelle. Aber: Sie benötigt eine Lüftungsanlage oder ein Luft-Heizungssystem, wodurch die angewärmte Luft in die Räume geleitet wird. Eigenheimbesitzer benötigen keine zusätzlichen Heizkörper. Weitere Informationen zur Luft-Luft-Wärmepumpe finden Sie in diesem Artikel.

Kostenpunkte einer Luftwärmepumpenheizung im Überblick:

Für die Berechnung der Stromkosten kalkulieren wir mit einer zu beheizenden Fläche von 120 m² und einem Stromverbrauch von rund 3.000 kWh. Der JAZ-Wert liegt bei 3,5 und der Wärmepumpentarif bei 0,27 Cent pro kWh.

KostenLuftwärmepumpe
Vorbereitung und Installation2.000 € bis 3.000 €
AnschaffungskostenZwischen 8.000 € und 15.000 €
Jährliche StromkostenCirca 800 €
Wartungskosten pro JahrCirca 150 €
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Gut zu wissen:  Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt die Effizienz der Luftwärme-Heizung an. Dafür misst man ungefähr ein Jahr lang den zusätzlichen Strom. Je weniger Zusatzstrom notwendig ist, desto besser ist die Leistungsfähigkeit und somit der JAZ-Wert.   Die Leistungszahl (COP, auch bekannt als „Coefficient of Performance“) gibt wiederum die Effizienz unter standardisierten Bedingungen an. Sie hilft bei Vergleichen zwischen verschiedenen Geräten und ist schon vor der Installation und der Inbetriebnahme bekannt.

Was sind die Vorteile einer Luftwärmepumpe?

Die Luftwärmepumpenheizung ist im Vergleich zu anderen Wärmelieferanten wie Öl oder Gas äußerst umweltfreundlich. Zudem besitzen Eigenheimbesitzer im Gegensatz zu den genannten umweltunfreundlichen Alternativen eine Wärmequelle, die zukunftssicher ist. Gerade in der heutigen Zeit ist das ein doppelter Pluspunkt für die Luftwärmepumpenheizung.

Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität: Denn neben dem Heizen kann man mit der Wärmepumpe tatsächlich auch kühlen und Wasser aufbereiten. Auch ist die Kombination mit einer Wohnraumlüftung möglich. Das Gute: Sie benötigen hierfür kein zusätzliches Gerät. Ihre Luftwärme-Heizung braucht lediglich eine Kühlfunktion.

Die Lebensdauer der Luftwärmepumpe liegt bei circa 20 Jahren. Damit diese Zahl erreicht werden kann, sollten Sie die Pumpe regelmäßig warten. Das ist aber nur ungefähr ein Mal pro Jahr notwendig, weshalb die Pumpe als sehr wartungsarm gilt. Ganz nebenbei ist die Luftwärmepumpenheizung zudem preiswert im Betrieb.

Was sind die Nachteile einer Luftwärmepumpe?

Leider hat die Wärmepumpe auch Nachteile, die wir im Folgenden analysieren werden. Bedauerlicherweise hat die Luftwärmepumpe einen relativ niedrigen Leistungsgrad. Aber warum ist das so? Ganz einfach: Luft unterliegt im Gegensatz zu Erde und Wasser immensen Temperaturschwankungen – nicht nur über den Tag, sondern auch über das ganze Jahr.

Wenn wir die Heizung im Winter am meisten benötigen, ist die Luft kalt. Die Pumpe muss dann mit zusätzlichem Storm versorgt werden, um die Luft zu erwärmen. Das bedeutet für Sie als Eigenheimbesitzer, dass sich Ihr Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten erhöhen.

Ein weiterer Nachteil sind die hohen Investitionskosten. Allerdings soll hier fairerweise gesagt sein, dass es die BAFA-Förderung für Altbauten gibt und Neubauten-Besitzer auf günstige Kredite der KfW-Bank setzen können. Unseren Ratgeber zu Förderungen und Krediten finden Sie hier.

Die Außeneinheit der Luftwärmepumpe kann laut und störend sein – für Sie und Ihre Nachbarn. Denn wenn die Pumpe in Betrieb ist, liegt die Lautstärke bei ungefähr 50 Dezibel. Auch wenn das einer normalen Unterhaltung entspricht, kann dies auf Dauer nerven.

Generell sind Aufstellorte nahe dem eigenen Schlafzimmer oder Nachbarhaus zu vermeiden. Für kleine Grundstücke kann das zur Herausforderung werden.

Luftwärmepumpen: Vor- und Nachteile auf einen Blick

Ob sich eine Luftwärmepumpe für Sie lohnt, hängt natürlich von individuellen Faktoren ab. Wir haben alle Vor- und Nachteile für Sie zusammengefasst:

VorteileNachteile
Die Wärmepumpe ist unabhängig von fossilen Brennstoffen und wird damit nicht zum Spielball steigender Energiekosten.In der DACH-Region sinkt die Effizienz im Winter.
Sie reduziert den CO₂-Ausstoß.Der Wirkungsgrad ist im Vergleich zu Erd- oder Wasserwärmepumpen niedriger. Der JAZ-Wert liegt bei 3,5.
Generell sind Wärmepumpen teuer. Aber im Vergleich zu anderen Pumpen ist die Luftwärme-Heizung immer noch am preiswertesten.Ist das Eigenheim schlecht gedämmt, ist die Luftwärmepumpe nicht empfehlenswert.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann in wenigen Tagen leicht installiert werden. 
Sie hat einen geringen Wartungsaufwand. 
Warmwasserbereitung und Kühlung sind mit der Pumpe ebenfalls möglich. 
Für Passivhäuser ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe samt Lüftungssystem ideal. 
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Fazit: Vor- und Nachteile einer Luftwärmepumpe

In diesem Artikel haben Sie erfahren, wo bei der Luftwärmepumpe die Vor- und Nachteile liegen. Sie wissen nun, ob sich eine solche Pumpe für Ihr Eigenheim lohnt oder nicht. Wenn bei Ihnen trotzdem weitere Fragen offen sind, dann unterstützen wir Sie gerne mit unserer Expertise.

Dank unserer jahrelangen Erfahrung als Fachbetrieb für die Montage von Kälte- und Klimatechnik können wir Ihnen bei fast allen Fragen und Anliegen weiterhelfen. Zudem bieten wir Ihnen eine fixe und normgerechte Installation Ihrer Wärmepumpe an – selbstverständlich mit einer ausführlichen Beratung vorab und immer mit Kostenvoranschlag.

So wissen Sie immer, wo Sie dran sind. Sie sind noch unsicher, ob eine Wärmepumpe zu Ihnen passt oder welches Modell Sie auswählen sollen? Kein Problem! Gerne helfen wir Ihnen bei Ihrer Entscheidung persönlich weiter. Sie erreichen uns über unser Kontaktformular oder von montags bis freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr telefonisch unter der +49 (0) 2064 778 85 10.

Klimafreundliches Heizen – Schon lange kein Widerspruch mehr

Klimafreundliches Heizen

Klimafreundliches Heizen ist schon lange kein Widerspruch mehr und sollte auch bei allen Hausbesitzern und denen, die es werden wollen, im Vordergrund stehen! Unser Klima muss geschützt werden und trotzdem möchten wir im Winter nicht auf ein warmes Haus verzichten. Allerdings müssen wir CO₂ einsparen, damit davon nicht mehr so viel in die Atmosphäre aufsteigt und die Erde sich immer weiter aufheizt. Die Erderwärmung ist schon lange kein weit entferntes Problem mehr, sondern so aktuell wie nie.

Was Sie dafür brauchen, um klimaneutral zu heizen, welche Heizsysteme dafür geeignet sind und welche Fördermittel es vom Staat gibt, erfahren Sie hier.

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Welche Möglichkeiten gibt es, für ein klimafreundliches Heizen?

Um klimafreundlich zu heizen, muss CO₂ eingespart werden. Die Heizung als größter  CO₂-Faktor in einem Haushalt gilt als ein wichtiger Aspekt des Klimapaketes, das die Bundesregierung kürzlich beschlossen hat. Es ist also sinnvoll, die Heizung als Wärmequelle und Warmwasserbereitung so anzupassen, dass das Klimaziel, den Treibhaus-Ausstoß bis 2030 um 55 % gegenüber dem Wert von 1990 zu verringern, erreicht werden kann. Dies könnte langfristig nicht nur etwas mit Klimaschutz, sondern auch ihrem Geldbeutel zu tun haben.

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Um klimaneutral zu heizen, gibt es drei Punkte, die es zu beachten gilt:

  • Der Energieträger
  • Die Dämmung des Hauses
  • Ihr Nutzungsverhalten

Wärmepumpen als Energieträger

Ölheizungen dürfen ab 2026 nur noch in Ausnahmefällen eingebaut werden, da von fossilen Brennstoffen der größte CO₂-Fußabdruck ausgeht. Außerdem ist Öl als fossiler Brennstoff endlich und sollte eingespart werden. Es wird also nötig, nach Alternativen Ausschau zu halten.

Wärmepumpen werden derzeit am häufigsten in Neubauten installiert und in älteren Gebäuden nachgerüstet. Sie gelten als klimaneutral, da sie erneuerbare Energien wie Erdwärme, die Umgebungsluft und Grundwasser nutzen. Um eine Wärmepumpe effizient zu nutzen, müssen einige Faktoren am Haus berücksichtigt und gegebenenfalls geändert werden. Hier geht es beispielsweise um die Dämmung der Fassade und den Austausch älterer Fenster. Da eine Wärmepumpe Strom verbraucht, sollte darauf geachtet werden, genau diesen so weit wie möglich einzusparen oder ihn über Photovoltaik zu gewinnen.

Was bei der Kombination einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage zu beachten ist, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Solarthermie

Die Solarthermie-Anlage versorgt Ihr Haus mithilfe der Wärme der Sonnenstrahlen mit Warmwasser und kann Ihre Heizungsanlage als Hybridlösung unterstützen. Sie ist nicht zu verwechseln mit einer Photovoltaikanlage, die Solarstrom erzeugt.

Die Solarthermie-Anlage besteht aus Sonnenkollektoren, die flach oder röhrenförmig auf Ihrem Dach befestigt werden und dort die Hitze aufnehmen. Abhängig ist die Effizienz dieser Anlage von der Größe der Dachfläche. Meist reicht sie jedoch nicht für das gesamte Warmwasser eines Einfamilienhauses aus.

Gasheizungen

Eine Gasheizung nutzt fossile Brennstoffe und darf nur noch bis 2025 neu installiert werden. Bei den stetig steigenden Gaspreisen werden sich wahrscheinlich immer weniger Menschen für die Neuinstallation einer Gasheizung entscheiden. Erwähnt werden muss aber, dass eine moderne Gasheizung energieeffizient arbeitet und geringe CO₂-Emissionen hat. Um den Gasverbrauch zu reduzieren, kann sich eine Hybrid-Lösung mit einer Wärmepumpe lohnen, was staatlich gefördert wird.

Pelletheizung

Eine Pelletheizung gilt als regeneratives Heizsystem, weil Holz stetig nachwächst. Außerdem wird sie als CO₂-neutral eingeschätzt, da nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie ein Baum in seinem Leben aufgenommen hat. Wie bei einer Hackschnitzelheizung wird beim Heizen dieses Systems Holz in Form von Pellets verwendet. Nachteile dieser Art Energieträger ist, dass das CO₂ schlagartig freigesetzt wird, wozu die Natur viel länger braucht und dass Holz eine andere Dichte als Öl oder Gas hat, was bedeutet, dass viel mehr Pellets zum Heizen benötigt werden, als es bei Öl oder Gas der Fall ist.

Es gibt zwei verschiedene Arten der Pelletheizung: der Pelletofen oder der Pelletkessel. Der Pelletkessel funktioniert genau wie jede andere zentrale Heizungsanlage mit einem Kessel im Heizungsraum oder -Keller. Ein Pelletofen wird im Wohnraum aufgestellt und ähnelt hierbei einem Kamin. Beide benötigen einen Pufferspeicher, damit die Heizungswärme so lange gespeichert wird, bis sie im Haus benötigt wird.

Wasserführende Kaminöfen

Dabei handelt es sich um einen Kaminofen mit Holz, der mit einem Wasserwärmetauscher kombiniert ist. Dabei wird die Wärme aus dem Kaminofen in alle Räume des Hauses verteilt. Der Kaminofen ist freistehend und wird mit Holz oder Pellets beheizt. Er wird zusätzlich am Wasserkreislauf der Zentralheizung Ihres Hauses angeschlossen, was bedeutet, dass er für eine Hybridlösung mit einer weiteren Heizungsanlage geeignet ist. Dazu muss immer genügend Holz vorhanden sein und nachgelegt werden.

Hybridlösungen

Bei Hybridlösungen werden zwei verschiedene Energieträger kombiniert. Gerade bei älteren Häusern wird ein Heizsystem mit fossilen Brennstoffen genutzt, welches oft mit einem System der erneuerbaren Energien nachgerüstet und gemeinsam genutzt wird. Es gibt viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, die häufigsten sind:

  • Gasbrennwertheizung mit Wärmepumpe
  • Ölheizung mit Wärmepumpe
  • Wärmepumpe mit Photovoltaik

Die Vorteile von Hybridlösungen liegen klar auf der Hand: Sie arbeiten effizient und sparsam und können, falls ein System nicht genügend Leistung bringt, das andere nutzen. In Zukunft sind Sie nicht mehr von einer Energiequelle abhängig, was eine größere Unabhängigkeit mit sich bringt. Der Einbau von Hybridlösungen kann staatlich gefördert werden.

Die Nachteile bestehen darin, dass eine Hybridlösung ein perfektes Zusammenspiel der Technik benötigt, was zum Teil sehr fehleranfällig sein kann. Außerdem nutzen sie damit oft noch fossile Brennstoffe und unterliegen weiterhin deren Preisschwankungen.

Klimafreundlich heizen – alte Heizungen modernisieren

Wenn Sie Ihre alte Heizungsanlage modernisieren möchten, gibt es einige Fragen, die Sie sich vorher stellen sollten:

  • Soll Ihr System komplett ausgetauscht werden?
  • Können Sie sich eine Kombination aus verschiedenen Techniken vorstellen?
  • Muss Ihr Haus angepasst werden und ist das möglich?
  • Welche Alternativen sind bei Ihrem Haus möglich?

Wenn Sie Ihr System komplett austauschen möchten, haben Sie die Wahl verschiedener klimafreundlicher Heizmethoden. Die derzeit häufigste Anlage ist die Wärmepumpe.

Um eine Wärmepumpe installieren zu lassen, müssen Sie entscheiden, welche Art der Wärmepumpe für Sie infrage kommt, denn nicht jede ist überall möglich. Es gibt drei Arten der Wärmepumpen: die Luftwärmepumpe, die Erdwärmepumpe und die Sole-Wasser-Wärmepumpe. Alle Wärmepumpen nutzen Außenwärme, die nichts kostet.

Um eine Erdwärmepumpe zu installieren, müssen vorher Probebohrungen gemacht werden. Es wird viel Platz für diese Art Wärmepumpe benötigt, da Erdbohrungen ins Erdreich gemacht oder Erdkollektoren unter die Erdoberfläche gelegt werden müssen. Vorteil ist, dass die Temperatur unter der Erde gleichbleibend hoch ist und die Heizungsanlage nicht mehr viel aufheizen muss.

Für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe müssen zwei Brunnen, die weit genug auseinander liegen müssen, ins Erdreich gebohrt werden, um das Grundwasser zu nutzen. Auch das Grundwasser hat gleichbleibend hohe Temperaturen, die genutzt werden können. Erdwärmepumpe und Sole-Wasser-Wärmepumpe sind genehmigungspflichtig.

Die Luftwärmepumpe nutzt die Außenluft, welche allerdings Schwankungen unterliegt.

Um eine Förderung zu erhalten, sollte das Haus energieeffizient saniert werden. Das beinhaltet unter anderem die Dämmung der Fassade und neue Fenster.

Weitere Informationen, was beachtet werden muss, wenn eine Wärmepumpe in einem Altbau installiert werden soll, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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Kombination aus verschiedenen Heizungstechniken

Eine Kombination aus verschiedenen Heizungsarten macht Sinn, wenn Ihre Anlage noch modern ist und noch nicht ausgetauscht werden sollte, Sie aber in eine klimafreundliche Richtung gehen wollen.

Auch wenn Sie schon ausschließlich mit einer Wärmepumpe heizen und Ihr Warmwasser bereiten, kann eine Kombination mit Photovoltaik Geld sparen. Eine Wärmepumpe nutzt zwar kostenlose Ressourcen, braucht aber viel Strom, welchen Sie über eine Photovoltaikanlage gewinnen können.

Eine moderne Gasheizungsanlage mit einer Wärmepumpe und eventuell noch zusätzlich mit Photovoltaik zu kombinieren, wird vom Staat gefördert. Wenn Sie eine Luftwärmepumpe nutzen, die die Außenluft nutzt, kann die Gasheizungsanlage im Winter einspringen, um die Luftwärmepumpe zu unterstützen oder zu ersetzen.

Klimafreundliches Nutzungsverhalten beim Heizen

Auch Ihr Nutzungsverhalten beim Heizen kann sich auf das Klima auswirken. Hier ein paar Beispiele, was Sie machen können:

  • Die Raumtemperatur anpassen – viel genutzte Räume sollten zwischen 19 und 22 °C und Schlafräume etwa 15 bis 17 °C haben.
  • Elektronische Thermostatventile nutzen – diese erleichtern das Anpassen der Raumtemperatur.
  • Auch bei Abwesenheit die Heizung nicht abdrehen – eine konstante Raumtemperatur von etwa 15 °C sollte gehalten werden.
  • Bei Dunkelheit die Rollläden und Jalousien nutzen, damit weniger Wärme über die Fenster verloren geht.
  • Dämmplatten hinter die Heizkörper installieren.
  • Heizungsanlage regelmäßig warten lassen.
  • Die richtige Art des Lüftens: Stichwort Stoßlüften.

Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für klimafreundliches Heizen?

Durch das Klimapaket der Bundesregierung wird die energetische Sanierung von Häusern und Wohnungen stärker gefördert als bisher.

Seit Juli 2022 erhält jeder eine Prämie von zehn Prozent der Kosten, allerdings höchstens 6.000 Euro für einen Austausch einer funktionstüchtigen Heizung mit fossilen Brennstoffen gegen eine klimafreundliche Alternative von der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude).

Heizsysteme, die nur noch erneuerbare Energien nutzen, werden vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) mit einem Satz von 45 Prozent gefördert. Hybridheizungen, die erneuerbare Energien und Gas nutzen, werden mit einem Satz von 40 Prozent gefördert. Wenn Sie die Gasheizung mit einer Wärmepumpe installieren, können Sie einen Zuschuss zum Anschaffungspreis und den Installationskosten von bis zu 30 Prozent erhalten. 

Ölheizungen werden nicht über das Klimapaket gefördert. Es sind stattdessen höhere Kreditbeträge und Tilgungs- und Investitionszuschüsse möglich.

Sie können hier weiter nachlesen, welche Förderung für Sie infrage kommt.

Fazit

Klimafreundlich heizen bedeutet, CO₂ durch eine energieeffiziente und umweltfreundliche Heizungsanlage einzusparen, um aufzuhalten, dass weiterhin CO₂ in die Atmosphäre steigt, welches sich nachweislich auf die Erderwärmung auswirkt. Das Klimapaket der Bundesregierung enthält als wichtiger Bestandteil die Heizung der deutschen Haushalte als größter CO₂-Faktor. Es wird also immer wichtiger, die eigene Heizungsanlage so anzupassen, damit das Klimaziel bis 2030 den CO₂-Ausstoß stark zu verringern, erreicht werden kann.

Wir bei Klivatec beraten Sie gerne, wie Ihre Heizungsanlage modernisiert und klimaneutraler werden kann. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wir helfen Ihnen gerne – von der Angebotserstellung bis zur Installation – und suchen für Sie die beste Lösung!

Wärmepumpe verstecken: Das müssen Sie wissen

Es gibt technische Geräte, die fügen sich harmonisch ins Raumkonzept ein. Einfach, weil sie klein sind oder man sie besonders designen kann. Eine Wärmepumpe gehört leider nicht dazu. Dennoch gibt es Möglichkeiten, eine Wärmepumpe zu verstecken. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Artikel!

Diese funktionalen Anforderungen müssen Sie beachten

Bevor es ans Verkleiden der Wärmepumpe geht, gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten müssen – dazu gehören:

  • Luftzirkulation
  • Schallschutz
  • Schutz vor Wetter und Diebstahl

Luftzirkulation

Eine Wärmepumpen-Verkleidung darf niemals die Luftzirkulation behindern. Die Luft muss, ohne den Stromverbrauch zu erhöhen, angesaugt und fortgeführt werden – und das im benötigten Volumen. Das heißt, die Wärmepumpen-Abdeckung darf weder beim Ansaugen noch beim Ausblasen den Luftwiderstand erhöhen.

Auch ein sogenannter thermischer Kurzschluss muss unbedingt verhindert werden. Dieser entsteht, wenn die ausgeblasene, kalte Luft erneut angesaugt wird. Meistens passiert das dadurch, dass die Luftwärmepumpe zu eng umgebaut wurde. Auch eine falsche Positionierung oder eine nicht optimale Windrichtung kann den Kurzschluss hervorrufen.

Allerdings gibt es besondere Verkleidungen, die die Luftzirkulation nicht behindern. Auch der Stromverbrauch sowie die Anzahl der Dauerbetriebszyklen verbessern sich dadurch ein wenig.

Schallschutz

Die Lautstärke einer Luftwärmepumpe liegt bei 40 dB bis 60 dB – damit liegt auch der Schallleistungspegel einer Luft-Wasser-Wärmepumpe etwas über dem Durchschnitt eines Kühlschranks. Auch wenn das zunächst nicht laut erscheint, kann ein konstantes Geräusch auf Dauer nerven – Sie selbst oder die Nachbarn.

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die gesetzlich vorgeschriebenen maximalen Lautstärkewerte:

WohngebietTagsüber zwischen 6:00 und 22:00 UhrNachts zwischen 22.00 und 6.00 Uhr
Industriegebiet70 Dezibel70 Dezibel
Gewerbegebiet65 Dezibel50 Dezibel
Mischgebiete60 Dezibel45 Dezibel
Wohn- und Kleinsiedlungsgebiete55 Dezibel40 Dezibel
Reine Wohngebiete50 Dezibel35 Dezibel
Kurgebiete, Krankenhäuser, Pflege45 Dezibel35 Dezibel

Schutz vor Wetter und Diebstahl

Ein weiterer Aspekt, den Sie bei Ihrer Wärmepumpen-Abdeckung beachten sollten, ist eine wetterfeste Verkleidung – zum Beispiel aus Metall oder Lärchenholz. In der Praxis sehen diese Wärmepumpen-Verkleidungen übrigens aus wie kleine Hundehütten. Sie bestehen meistens aus drei bis vier Seitenteilen und einem Dach.

Insbesondere das Dach lässt Regen und Tauwasser abtropfen. Die Seitenteile schützen zudem vor Fremdteilen und Blättern. Ein zusätzlicher Grund für die Abdeckung ist Vandalismus. Mit einem abschließbaren Scharnier und/oder einbruchsicheren Schrauben und Schlössern können Sie Fremden den Zugang erschweren.

So können Sie mit Pflanzen für eine natürliche Verkleidung sorgen

Eine tolle Idee zum Verkleiden der Pumpe sind Pflanzen. Die sehen darüber hinaus auch noch sehr schön im Garten oder auf der Terrasse aus. Aber auch hier sind einige Punkte zu beachten. Zum einen sollten die Pflanzen keine Wartungsarbeiten behindern.

Ferner müssen die Pflanzen wetterfest und für jede Jahreszeit geeignet sein. Auch den kalten Luftstrom, den die Wärmepumpe ausstößt, sollten die Pflanzen abhaben können. Von sogenannten immergrünen Pflanzen raten wir aus dem Grund ab. Eine Ausnahme hierbei sind Bergkiefern.

Beerensträucher sind ebenfalls keine ideale Wahl. Besser geeignet sind Rambler- oder Strauchrosen. Zudem machen sich Heinbuchen, Buschknöterich-Stauden sowie Elefantengras und Reitgras besonders gut als Sichtschutz.

Alternative: „Verschönern“ Sie Ihre Wärmepumpe

Keine Lust auf Pflanzen? Dann können Sie sich auch anderweitig kreativ ausleben und Ihre Wärmepumpe verstecken. Teilweise werden richtige Kunstwerke daraus. Was Sie benötigen, ist wetterfeste Farbe, Pinsel und eine Idee, was Sie auf Ihrer Wärmepumpe entstehen lassen wollen. Eine gute Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen, bietet übrigens Pinterest.

Kann ich die Verkleidung für meine Wärmepumpe auch selbst bauen?

Wenn Sie handwerklich versiert sind, können Sie die Verkleidung für Ihre Wärmepumpe natürlich auch selber bauen. Unser Tipp: ein Sichtschutz aus Europaletten. Gerade diese Paletten sind stabil und werden immer beliebter für DIY-Projekte. Der Vorteil für Ihre Wärmepumpe: Die Freiräume der Holzbalken bieten eine einwandfreie Luftzirkulation.

Es empfiehlt sich jedoch, die Europaletten vorab zu imprägnieren. Die Kosten der Abdeckung belaufen sich lediglich auf etwa 50 bis 125 €. Mitunter bekommen Sie die Europaletten preiswert auf eBay Kleinanzeigen. Sie benötigen:

  • Drei Europaletten
  • Eine auf Sperr- oder Leimholz bestehende Platte
  • Holzschrauben
  • Zwei Scharniere
  • Kreissäge
  • Schraubmaschine
  • Handsäge
  • Lack zur Grundierung des Holzes

1.   Schritt: Ausmessen und Zuschneiden der Europalette

Messen Sie als allererstes Ihre Pumpe aus und entscheiden Sie sich dann für eine Größe zum Ausschneiden der Paletten. Typische Maße sind:

  • Klein: 90 x 70 x 46 cm
  • Mittel: 100 x 85 x 54 cm
  • Groß: 105 x 95 x 59 cm

Nutzen Sie zwei Paletten als Seitenteile und die Dritte als Vorderseite. Wichtig: Achten Sie darauf, dass mindestens 5 Zentimeter Abstand an jeder Seite vorhanden sind. Ein Beispiel: Liegen die Maße Ihrer Pumpe bei 90 x 50 cm, dann schneiden Sie ihre Paletten auf 100 x 60 cm zu. Damit stellen Sie sicher, dass die Luftzirkulation nicht eingeschränkt ist.

Schritt 2: Verschrauben der drei Holzpaletten

Jetzt geht es ans Verschrauben: Dafür nehmen Sie die Holzschrauben und wenn notwendig, fixieren Sie das Ganze mit Dübeln oder extra Holzbalken für mehr Stabilität.

Schritt 3: Anbringen des „Dachs“

Damit die Pumpe auch vor Regen und Schnee geschützt ist, wird eine weitere Abdeckung benötigt – ein Dach. Dafür eignet sich eine Platte aus OSB- oder Leimholz, die Sie mit einer Kreissäge zurechtschneiden und mit Dachpappe verkleiden. Mit einem leichten Gefälle rinnen Tropfen oder tauender Schnee einfach herunter.

Was sonst noch wichtig für Sie sein könnte

Weitere wichtige Aspekte rund um das Thema „Wärmepumpe verstecken“ haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Was kostet das Verkleiden einer Wärmepumpe?

Oben haben wir Ihnen bereits eine Anleitung für eine DIY-Verkleidung vorgestellt. Aber natürlich können Sie den Sichtschutz für die Verkleidung Ihrer Wärmepumpe auch im Handel kaufen. Die günstigsten Wärmepumpen-Verkleidungen liegen bei 220 €. Nach oben gibt es wie immer keine Grenzen.

Tipp: Wenn Sie nach „Klimaanlage-Verkleidungen“ suchen, haben Sie mehr Auswahl. Sowohl im Design als auch im Preis.

Hat die Verkleidung einen negativen Einfluss auf den Betrieb der Wärmepumpe?

Keine Sorge: Der Betrieb der Pumpe ist nicht durch die Verkleidung beeinträchtigt, da alle im Handel erhältlichen Verkleidungen getestet wurden. Sie sind speziell dafür konzipiert, den Betrieb der Pumpe nicht in ihrem Betrieb zu gefährden.

Können wandhängende Wärmepumpen auch mit Verkleidungen versteckt werden?

Ja, für fast jede Wärmepumpe, egal ob als Innen- oder Außengerät, gibt es Verkleidungen. Allerdings lohnt es sich auch hier, wieder nach Klimaanlagen-Abdeckungen zu suchen, da diese häufig hängend in Räumen angebracht werden. Auch sind die Preise deutlich attraktiver.

Fazit: Wärmepumpe verstecken

Ihre Wärmepumpe zu verstecken, ergibt nicht nur optisch Sinn, sondern bietet Wetter-, Schall- und Sichtschutz. Auch Diebstähle und Vandalismus können so verhindert werden. Vielleicht haben Sie aber noch gar keine Pumpe, interessieren sich jedoch generell für das Thema und möchten in eine Pumpe investieren?

Wenn dem so ist, können Sie in unserem Ratgeber weitere informative Artikel lesen. Zum Beispiel, welche Pumpe sich besonders gut für Ihr Eigenheim eignet und welche Förderungsmöglichkeiten es gibt.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unsere Experten! Telefonisch erreichen Sie uns von Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr unter der Rufnummer 02064 7788510. Alternativ schicken Sie uns gerne eine Nachricht über unser Kontaktformular.

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