Ein gesundes Raumklima für ein gutes Wohlbefinden

Gesünder leben: Wertvolle Tipps für ein besseres Raumklima in allen Lebenslagen

Die Qualtät der Raumluft spielt eine große Rolle für das Wohlbefinden in Innenräumen in denen man sich häufig aufhält und ist ein entscheidender Faktor wenn es um unser körperliches sowie geistiges Leistungsvermögen geht. Sie bestimmt maßgeblich die wahrgenommene Wohnqualität und Behaglichkeit in einem Raum. Wann ist die Raumluft und die Raumtemperatur optimal? Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, damit wir uns wohl fühlen. Informieren sie sich bei uns, wie sie eine angenehme Wohlfühlatmosphere schaffen können und dadurch einen wesentlichen Beitrag zu ihrer Gesundheit leisten.

Was macht ein gesundes Raumklima aus, wie beeinflusst das Raumklima das Wohlbefinden?

Jeder Mensch hat individuelle Vorstellungen davon, welche Temperatur angenehm auf ihn wirkt. Während der eine es Zuhause gern kühl hat, friert der andere und greift zu Heizmaßnahmen. Rein Objektiv betrachtet, hängt ein optimales Raumklima aber von drei verschiedenen Faktoren ab. Sie sind selbst in der Lage all diese Faktoren zu beeinflussen und können durch einfache Maßnahmen ihr ideales Raumklima erreichen.

  1. Luftfeuchtigkeit
  2. Temperatur
  3. Luftqualität

Das persönliche Wohlbefinden hängt von einer guten Raumluft ab. Ein gesundes Raumklima fördert unter anderem die verbesserung der Nachtruhe, Allergiebeschwerden werden gemildert, man hat ein besseres Konzentrationsvermögen und man kann bewusst einer Schimmelpilzbildung vorbeugen.

Gründe für ein schlechtes Raumklima

Ein optimales Raumklima ist nicht immer Vorausgesetzt. Oft kann es vorkommen, dass sich Privat oder auch auf dem Arbeitsplatz schlechte Raumluft ansammelt. Durch diese Aspekte kann die Luftqualität niedrig sein:

  • Unliebsame Gerüche: Starke penetrante Gerüche wie zum Beispiel chemische Ausdünstungen oder Gerüche nach dem Kochen, nicht geleerte Aschenbecher oder Mülleimer und vieles mehr lösen schnell eine Ungehaglichkeit bei uns Menschen aus.
  • Abgestandene Luft: Oft nimmt man in Räumen, in denen sich viele Menschen auf einen längeren Zeitraum aufhalten stickige, abgestandene Luft wahr. Besondersan Orten wie dem Arbeitsplatz, in Büros, Lehrgebäuden oder Wartezimmern, aber auch in kleinen privaten Räumen ist dies häufig der Fall, da die frische Luft schnell verbraucht ist und im Anschluss das ausgeatmete CO2 übrig bleibt.
  • Allergene: Viele Allergiker kennen es, durch Pollen, Milben oder Hausstaub wird die Qualität der Raumluft schwer belastet und sorgt bei ihnen für eine laufende Nase, beschwert das Atmen oder beschert tränende Augen.
  • Unregelmäßig verteilte Wärme: Aufwirbelungen von Staub liegen häufig an unregelmäßiger Wärme in einem Raum. Werden alle Räume gleichmäßig geheizt kommt es seltener dazu und man ist in der Lage dies zu vermeiden.

Ideale Raumtemperatur

Ein kühles Schlafzimmer erhöht die Chance auf einen erholsamen Schlaf. Die richtige Temperatur liegt in der Nacht deutlich unter der Tagestemperatur, denn ist die Temperatur in der Nacht zu hoch, verbaucht unser Körper viel Energie um ihn herunterzukühlen wobei auch Schweiß produziert wird. Damit der Körper in der Nacht zur Ruhe kommt sollte die Temperatur bei 16-18°Celsius liegen. Die optimale Raumtemperatur ist wie die Menschen und Geschmäcker selbst – ganz individuell und lässt sich somit nicht genau bestimmen. Bei vielen Abstimmungen stellte sich aber heraus, das die mehrheit der Europäer eine Raumtemperatur von 20-26°Celsius bevorzugt.

In der Sommerzeit bei warmen Temperaturen empfiehlt es sich, morgens vor oder abends nach Sonnenuntergang die Chance zu nutzen und die Räumlichkeiten einmal durchzulüften und so frische, kühle Luft in den Raum zu lassen. Der Einsatz einer Klimaanlage ist hier optimal, damit man für eine gleichbleibend angenehme Temperatur sorgen kann. Diese sollte aber in der Regel nicht mehr als 8°Celsius unter der Außentemperatur liegen. 

Während man im Sommer großzügig lüften sollte, ist es im Winter besser nur kurz „Stoßzulüften” um Energie zu sparen. Damit die Wärme in den kalten Wintermonaten nicht entweicht, sollte hier auf eine gute Dämmung und gut isolierte Fenster und Türen achten. 

Optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen und richtig heizen

Die ideale Luftfeuchtigkeit für ein Zimmer in dem geschlafen wird liegt bei rund 40-60%. Herrscht gerade im Winter trockene Raumluft mit geringer Luftfeuchtigkeit durch das heizen, kann es dazu führen, dass man trockene Schleimhäute oder gar trockene Haut als Folge dessen zu bemängeln hat. Außerdem können Krankheitserreger bei niedriger Luftfeuchtigkeit viel schneller das Immunsystem belasten.

Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, empfinden wir es meistens erst sehr spät als störend und bemerken erst, dass die Luftfeuchtigkeit gesteigert ist, wenn wir optische mängel erkennen können. Denn zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen. Sollte dies der Fall sein, sollte man zügig zu schimmelbekämpfenden Maßnahmen greifen, denn Schimmelpilzbildung hat eine sehr hohe Auswirkung auf unsere Gesundheit und das nicht nur für Allergiker – hier kann es sogar fördernd für eine Krebserkrankung sein! Aber wie erreichen wir die richtige Luftfeuchtigkeit? Es gibt Messgeräte, die imstande sind die Luftfeuchtigkeit zu messen. Beeinflussen können sie diese zum beispiel durch begrünung mit luftreinigenden Pflanzen, welche Sauerstoff an die Umgebung abgeben und auch das Gießwasser wird in form von Feuchtigkeit an die Luft weitergegeben.

Am besten geeignet sind:

  • Efeu
  • Drachenbaum
  • Philodendron
  • Nestfarn
  • Echte Aloe
  • Grünlilie
  • Einblatt

Weitere Möglichkeiten um die Luftfeuchtigkeit zu steigern sind:

  1. Schüsseln mit Wasser aufstellen
  2. Wäschetrocknen in der Wohnung
  3. Luftbefeuchter für die Heizung

Möglichkeiten um die Luftfeuchtigkeit zu senken:

  1. Geringe produktion von Wasserdampf (z.B. beim Kochen einen Deckel verwenden)
  2. Schüsseln mit Salz (bindet Feuchtigkeit)
  3. Trockenheitsliebende Pflanzen (z.B. eine Sukkulente oder Palmen)

Ungesundes Raumklima durch Schadstoffbelastung in der Luft

Ein angenehmes Raumklima wird oft auch durch Schadstoffe in unserer Umgebungsluft beeinflusst! 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,93 % Edelgase und nur 0,03 % Kohlendioxid, so sollte idealerweise unsere Luft zusammengesetzt sein. Unsere Luft wird durch Schadstoffe wie beispielsweise Feinstaub beeinflusst. Feinstaubartikel kommen bei Autoabgasen vor oder kommen aus der Industrie und gelangen durch das lüften, undichte Fenster und Türen. In den Hohlräumen von Öfen oder der Heizung kann auch eine Feinstaubildung entstehen. Den Geruch von chemischen Ausdünstungen nehmen wir teilweise wahr, wenn man an Holzlacke, Reinigungsmittel oder Wandfarben denkt. Diese Gerüche können bei verweilen in der Wohnung nicht nur zu Augenreizungen oder schlechtem Schlaf führen sondern auch zu extremer Übelkeit. 

Raumklima verbessern – So geht’s!

Maßnahmen um selbstständig das Klima im Wohnraum zu beeinflussen:

Wohnklima verbessern durch regelmäßiges Saubermachen:

Ein gutes Raumklima kann auch die Sauberkeit beeinflussen. Wir raten hier neben dem Staubwischen zur feuchten reinigung von Oberflächen und Teppichen.Verzichten sie auf chemische Reinigungsmittel – gut geeignet und natürlich sind – Soda, Natron, Essig oder auch Kernseife. 

  • Heizen und kühlen: Heutzutage haben sie viele Möglichkeiten, welche von Zentralheizungen über Wärmepumpen bis hin zu Klimageräten reichen, um ein optimales Raumklima zu erreichen. Bedarfgerechtes kühlen und heizen wird am sinnvollsten mithilfe von Klimaanlagen mit der doppelfunktion umgesetzt. Hier steht ganz klar die Split-Klimaanlage im Vordergund.
  • Luftaustausch: Das regelmäßige Lüften durch Türen und Fenster ist simpel, jedoch kommen dadurch auch Pollen und Schadstoffe von außen in die Räumlichkeiten. Raumlufttechnische Anlagen wie zum beispiel Deckenventilatoren oder Klimaanlagen mit Belüftungsfunktion sorgen nicht nur konstant für einen ausreichenden Luftaustausch mit angenehm kalter Luft sondern filtern auch die Luft und reinigen sie von Allergenen.

Richtig lüften – vier Regeln fürs Stoßlüften:

  1. Drehen sie die Heizkörper während des Lüftungsvorgangs ab.
  2. Öffnen sie alle Türen und sorgen sie dafür, dass diese nicht zuschlagen.
  3. Öffnen sie nun die Fenster vollständig und lüften 5-10 Minuten durch.
  4. Wiederholen sie den Vorgang täglich, wenn möglich auch mehrmals – aber spätestens dann, wenn sie die Luftqualität für schlecht empfinden oder sich Kondenswasser an ihren Fensterscheiben bildet.

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