FAQ: Häufig gestellte Fragen

Informationen über die Energiewerte, Kosten und Geräuschentwicklung db(A)

Der Stromverbrauch hängt vom gewählten Modell ab. Jedes Gerät ist in eine Energieeffizienzklasse eingeteilt, die von A bis G reichen. Dieser Wert sollte beim Kauf unbedingt berücksichtigt werden, denn er gibt Aufschluss über den Verbrauch. Diese Angabe ist Pflicht. Klimageräte mit der Energieeffizienzklasse A arbeiten besonders effektiv und sind stromsparend. Umso besser die Energieeffizienzklasse ist, desto niedriger ist der Stromverbrauch.

Namhafte qualitative Hersteller entwickeln fortschrittliche, umweltschonende und energiesparende Klimageräte, die den Umweltbedingungen entsprechen und energiesparend arbeiten. Es kann nicht pauschal gesagt werden, dass alle Klimaanlagen Stromfresser sind, denn die Betriebskosten sind bei modernen Klimaanlagen niedrig. Eine Klimaanlage mit circa 2000 Watt Kälteleistung verbraucht pro Stunde rund 440 Watt. Ist diese fünf Stunden am Tag im Betrieb, betragen die Kosten etwa 20 Cent Strom täglich. Allgemein belaufen sich die Kosten bei einem modernen Gerät mit 1000 Watt auf rund 36 Euro und bei 2000 Watt sind es 72 Euro im Jahr. Es muss also nicht sein, dass die mobile Klimaanlage sehr viel Strom verbraucht, wenn das richtige Gerät gewählt wird. Oftmals ist es so: Wenn der Preis der Klimaanlage sehr niedrig ist, ist der Stromverbrauch oftmals ziemlich hoch.

Über EER (Energy Efficiency-Ratio) und COP (Coefficient of Performance) erfolgt die Einteilung in die Energieeffizienzklassen. Der EER-Wert beschreibt den Wert zwischen dem Stromverbrauch und der Kühlleistung. Der COP-Wert bezeichnet den Wert im Heizbetrieb. Das S vor den Werten steht für saisonal und verdeutlicht demzufolge den Wert im Jahresdurchschnitt. Bei einem EER-Wert von beispielsweise 4,2 wird mit einem KW elektrischer Leistung rund 4,2 KW Kühlleistung erzeugt, was einer Energieeffizienz von 420% entspricht.

Der Einsatz einer Klimaanlage ist neben den Anschaffungs- auch mit Betriebskosten verbunden. Bezüglich der Größe und Art des Geräts können die Kostenpositionen deutlich variieren. Hinzu kommen Kosten für die Wartung der Klimaanlage durch einen Fachmann, die sich nach der Größe und Komplexität des Geräts richten. Dadurch kann im besten Fall die Energieeffizienz gesteigert werden. Kleine Klimageräte benötigen weniger Wartung. Sie empfiehlt sich alle zwei bis drei Jahre und für größere Klimaanlagen mindestens einmal jährlich.

Ohne eine gewisse Lautstärke geht es nicht. Die verantwortlichen Bauteile sind der Kompressor und Ventilator, die für den Betrieb erforderlich sind. Moderne Split-Klimageräte erzeugen kaum Geräusche, da sie den Kompressor aus dem Zimmer verlagern, während mobile Klimageräte deutlich lauter sind. Monoblock-Klimageräte sind lauter als Split-Geräte. Beim Kauf des Geräts sollte daher auf den Schalldruckpegel geachtet werden, denn Lärm bedeutet Stress. Dieser wird in dB/A angegeben. Je geringer der Wert ist, desto leiser arbeitet die Klimaanlage.
Zur Orientierung:

  • 10 Dezibel: Atmen oder raschelndes Blatt
  • 30 Dezibel: sehr ruhiges Zimmer oder Ticken einer Armbanduhr
  • 40 Dezibel: Flüstern oder leise Musik
  • 55 Dezibel: Regen, leises Gespräch oder Kühlschrank
  • 65 Dezibel: normales Gespräch oder Fernseher in Zimmerlautstärke
  • 70 Dezibel:Staubsauger oder Wasserkocher
  • 75 Dezibel: Waschmaschine beim Schleudern
  • 80 Dezibel: laute Sprache oder Klavierspiel
  • 85 Dezibel: Hauptverkehrsstraße
  • 90 Dezibel: Kammerkonzert oder Knallen von Türen
  • 95 Dezibel: Holzfräsmaschine
  • 110 Dezibel: Motorsäge

Die wichtigsten Informationen rund um die Kälte- und Temperaturleistung

Mit dem Begriff Kälteleistung wird die Menge an warmer Luft bezeichnet, welche durch eine Klimaanlage innerhalb eines Raumes in angenehmere Temperaturen umgewandelt wird. Vergleichbar mit anderen Haushaltsgeräten wird auch bei einer Klimaanlage die Kälteleistung innerhalb einer Stunde als Grundlage verwendet. Offiziell verwendet für die Messung der Kälteleistung gilt die Maßeinheit Kilowatt. Die Kälteleistung gibt einen entscheidenden Hinweis darauf, ob sich eine Klimaanlage für einen Raum innerhalb der Wohnung oder sogar die Klimatisierung einer Halle eignet.

Die wichtigsten Maße für die Auswahl einer Klimaanlage umfassen zuerst den maximalen Inhalt an Luft, der sich innerhalb eines geschlossenen Raumes befinden kann. Hierfür wird für die Berechnung einfach die Grundfläche des Zimmers mit der jeweiligen Deckenhöhe multipliziert. Zusätzlich zu diesem Wert müssen auch weitere Faktoren betrachtet werden, die innerhalb eines Zimmers Wärme ausstrahlen. Hierzu gehören neben den Bewohnern auch Elektrogeräte, die sich bei Gebrauch erhitzen und dies als Wärme an die Umgebung abgeben. Einen dritten Faktor bilden die eindringenden Sonnenstrahlen. Räume mit großen Fensterfronten und Südausrichtung müssen vermehrte Sonnenstunden miteinbeziehen, um wirklich ein angenehmes Raumklima zu erzeugen.Ein Beispiel: Ein Raum besitzt ein Raumvolumen von 42 m³. Aufgrund einer erhöhten Sonneneinstrahlung dank zahlreicher Fenster wird für die benötigte Kühlleistung der 40fache Wert des Raumvolumens benötigt. Dies ergibt umgerechnet 42 x 40 = 1680 Watt pro Stunde.

Die Auswahl der gewünschten Raumtemperatur hängt stark vom jeweiligen Empfinden der im Raum befindlichen Personen ab. Handelt es sich hierbei um Büroräume, ist es am sinnvollsten, sich auf einen konstanten Mittelwert zu einigen, welcher auch bei stärkerer Hitze den Kreislauf beim Wechsel in die äußeren Temperaturen nicht vor Herausforderungen stellt. Werte zwischen 20 und 22 Grad werden von einem Großteil der Personen als angenehm empfunden, so dass auch bei einer Vielzahl von Menschen innerhalb eines Raumes keine Konflikte aufgrund der Raumtemperatur entstehen.

Moderne Klimaanlagen sorgen bei warmen Temperaturen nicht nur für ein angenehmes Raumklima, sondern regulieren ebenfalls die Luftfeuchtigkeit. Je mehr diese konstant auf einem Wert von 50 % liegt, umso einfacher fällt es auch dem Kreislauf, sich an die künstlich erzeugten Temperaturen der Klimaanlage zu gewöhnen. Klimaanlagen können zudem auch im Hochsommer zum Einsatz kommen, da die Technik ebenso mit dieser stark erwärmten Raumluft die eingestellten Temperaturen gewährleisten kann.

Informationen über Montage, Installation und Inbetriebnahme

Klimaanlagen schaffen eine angenehme Temperatur und beeinflussen das Raumklima positiv. Doch bei der Montage und Handhabung sollten einige Vorschriften und Richtlinien beachtet werden. Die Installationsanleitung hilft bei der Montage. Das Innenklimagerät sollte möglichst hoch und absolut waagerecht angehängt werden. Der Montageort sollte so gewählt werden, dass die gekühlte Luft das Zimmer gleichmäßig durchströmen kann. Eine Anbringung in der Nähe irgendwelcher Wärmequellen sowie Sitz- und Arbeitsplätze empfiehlt sich aufgrund der Luftströmung nicht. Die Mindestabstände betragen dabei zur Decke circa 15 cm, nach unten 200 cm und seitlich jeweils 12 cm. Das Befestigungsblech wird vom Klimagerät demontiert und an der Wand die Stelle markiert, an welcher es befestigt werden soll. Anschließend wird es mittels Schrauben und Dübel angebracht. Das Innengerät wird auf das Befestigungsblech eingehängt und dann werden die Verbindungsleitungen angeschlossen. Im Kühlbetrieb entsteht Kondensat, welches durch einen Kondensatschlauch in einem Gefälle nach außen abgeleitet werden muss.

Grundsätzlich ist es wichtig, anhand der Installationsanleitung vorzugehen und ein zugelassenes Befestigungs­system zu verwenden. Ansonsten kann es überall außen angebracht werden. Voraussetzung ist, dass es niemanden stört, für Wartungen gut erreichbar ist und die Mindestabstände berücksichtigt werden: 20 cm nach hinten, 100 cm nach vorn, 60 cm nach rechts und 30 cm nach links. Ideal ist ein Anbringungsort ohne direkte Sonnen­einstrahlung, denn damit kann der Wirkungs­grad des Geräts verbessert werden. Auch ein Aufstellungsort mit einer starken Staubentwicklung sollte vermieden werden. Soll das Außengerät auf dem Dach montiert werden, können die Installation und Wartung mit gewissen Kosten einhergehen, da die Techniker Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, bevor sie Dächer begehen.

Außengeräte können beispielsweise an der Hauswand montiert werden. Hier werden die Montagekonsolen nach dem Durchbruch der Wand mittels Schrauben und Bügeln befestigt, damit das Außengerät sicher steht. Zudem kann das Gerät auf der Terrasse, dem Balkon, mittels Konsolen auf dem Dach, in einer Tiefgarage oder im Garten aufgestellt werden. In seltenen Fällen ist es entsprechend der Gegebenheiten auch möglich, die Geräte innen aufzustellen. Die Größe eines Außengerätes hängt von der Leistung ab. Geräte mit 2 bis 5 kW beispielsweise sind ungefähr so groß wie ein Reisekoffer.

Dies ist bei der Verwendung eines Außengerätes im Freien in den meisten Fällen problemlos möglich. Das Innengerät wird gewöhnlich an der Wand mit einer Montageplatte befestigt. Im Anschluss werden die Kältemittelleitungen, die in einem Kabelkanal verlegt werden, durch eine Wandbohrung nach außen zum Gerät verlegt, das auf Konsolen oder Waschbetonplatten befestigt wird. Zum Schluss erfolgt die Inbetriebnahme, indem der Druck überprüft und das Kältesystem evakuiert wird. Dabei wird die übrige Feuchtigkeit aus den Leitungen entzogen. Bei einer ordnungsgemäßen Installation und Wartung müssen aufgrund des geschlossenen Systems keine Kältemittel nachgefüllt werden. Die Arbeiten sollten unbedingt von einem qualifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden.

Ja, aber dies hält sich in Grenzen. Natürlich sind für die Wanddurchführung Bohrarbeiten notwendig, doch der Staub, der beim Bohren entsteht, wird dank der heutigen modernen Industriestaubsauger am Bohrloch abgesaugt und nicht in der Wohnung verteilt. Dadurch wird grober Schmutz vermieden und die Wohnung nahezu besenrein verlassen. Für den Einbau ist meist nur ein Tag erforderlich.

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