Ratgeber

Klimaanlage (fürs) Haus: Arten, Einbau und Kosten verständlich erklärt

14 min Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Moderne Klimaanlagen für Zuhause: heizen, kühlen, Luft verbessern.

Auf einen Blick

  • Für jedes Haus gibt es passende Lösungen: von mobilen Geräten bis zu Split-, Multi-Split- und zentralen Klimaanlagen.
  • Moderne Luft-Luft-Systeme mit Wärmepumpenfunktion kühlen im Sommer und können in der Übergangszeit effizient heizen.
  • Saubere Kühllast-/Heizlastberechnung, leiser Aufstellort des Außengeräts und kurze Leitungswege sichern Effizienz und Komfort.
  • Reelle Gesamtkosten entstehen aus Anschaffung plus Installation, Betrieb (Strom) und regelmäßiger Wartung.
  • Förderungen sind möglich, wenn die Anlage primär als Heizung dient (Wärmepumpe) – reine Kühlung allein ist nicht förderfähig.
  • Smarte Steuerung, gute Filter und Entfeuchtung verbessern die Luftqualität und senken die Stromkosten im Alltag.

Wie funktioniert eine Klimaanlage im Haus?

Eine Haus-Klimaanlage saugt die warme Raumluft an, entzieht ihr über den Kältemittelkreislauf thermische Energie und führt die Abwärme nach außen ab. Das funktioniert je nach Bauart über einen Abluftschlauch (mobil) oder über eine separate Außeneinheit (Split). Die gefilterte, entfeuchtete und gekühlte Luft wird in den Raum zurückgeführt.

Viele moderne Systeme besitzen eine effiziente Wärmepumpenfunktion. Der Prozess wird dabei quasi umgekehrt, sodass die Anlage auch als Heizung genutzt werden kann. Diese Anlagen sind besonders klimafreundlich.

Warum ist eine Klimaanlage im Haus sinnvoll?

Hitzesommer nehmen zu, aufgeheizte Räume mindern die Schlafqualität, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden. Wer will das schon? Eine passend dimensionierte Anlage schafft konstant angenehme Temperaturen und bessere Luftqualität – unabhängig von Ausrichtung, Dämmstandard und inneren Gegebenheiten.

Checkliste Bedarf: Haustyp/Fläche, Dämmstandard/Fenster, Anzahl Räume & Etagen, Wunsch-Innengeräte (Wand, Deckeneinbau), Lautstärke-Anforderungen (Schlafzimmer), Smart-Home-Integration.

Bedarfs-Check

Haustyp/Fläche, Dämmstandard/Fenster, Anzahl Räume & Etagen, Wunsch-Innengeräte, Lautstärke-Anforderungen, Smart-Home-Integration

Schätzung reicht – genaue Auslegung erfolgt im Vor-Ort-Check.
Hilft bei Abschätzung der benötigten Leistung.
Wunsch-Innengeräte
Mehrere Optionen möglich – wir prüfen Machbarkeit & Optik.
Wunsch-Max. dB(A) (typ. 19–25 dB(A) sehr leise)
Smart-Home-Integration
Wir prüfen passende Gateways/Schnittstellen je Fabrikat.
Zusammenfassung wird aktualisiert …
Es werden keine Daten gespeichert – Weiterleitung erst nach Klick.

Auf was muss ich bei der Planung der Klimaanlage im Haus achten?

Zunächst wird die Kühl- und Heizlast berechnet, um die richtige Gerätegröße auszuwählen. Danach folgt die Planung der Leitungswege, der Stromversorgung und der Kondensatführung. Beim Einbau selbst werden je nach Klimaanlage Innen- und Außengeräte montiert, die Kältemittelleitungen verlegt und anschließend auf Dichtheit geprüft und evakuiert. Nach der Inbetriebnahme erklärt der Fachbetrieb die Steuerung und dokumentiert alle Arbeitsschritte. Im Zuge der Planung sollte auch das Thema Klimaanlagen Förderung beachtet werden.

Exkurs: Wie laut ist die Außeneinheit einer Klimaanlage typischerweise?

Moderne Außeneinheiten sind auf niedrige Geräuschpegel von maximal 40 bis 60 Dezibel (db) optimiert und bieten Nachtmodi. Die wahrgenommene Lautstärke hängt stark vom Aufstellort ab: Schallreflexionen an Innenhöfen oder harten Fassaden lassen sich durch kluge Positionierung deutlich reduzieren.

Klimaanlage beim Hausbau einplanen, welche Möglichkeiten gibt es?

Es gibt zentrale Lüftungsanlagen mit Kühlfunktion, dezentrale Split-Klimaanlagen für einzelne Räume, die sich individuell auf das ganze Haus ausweiten lassen, oder die Integration einer Kühlfunktion in die Heizung – Stichwort: Luft-Luft-Wärmepumpe. Mobile Klimageräte sind ebenfalls eine Option. Gerade für eine langfristige, effiziente Kühlung jedoch eher ungeeignet. Sie kommen vor allem dann ins Spiel, wenn es um denkmalgeschützte Bestandsimmobilien geht, die ausschließlich von innen saniert werden dürfen.

Wer neu baut oder umfassend saniert, sollte die Klimaanlage möglichst früh in die Planung aufnehmen. So lassen sich Kanäle, Leitungsführungen und Revisionen elegant integrieren. Ob das gesamte Haus oder nur bestimmte Räume klimatisiert werden sollen, hängt von den individuellen Anforderungen ab. Raumgrößen und die Aufteilung in Zonen, beispielsweise Wohn- und Schlafbereich, bestimmen Art und Anzahl der Innengeräte.

Wärmepumpen sind besonders gefragt. Sie können sowohl heizen als auch kühlen. Allerdings erreichen sie bei der Kühlung nicht immer die gleiche Entfeuchtung und Filterleistung wie spezialisierte Klimasysteme. Wir schlauen Sie gern zum Thema aus.

Wie viele Innengeräte benötige ich für mein Haus?

Die Anzahl richtet sich nach Raumanzahl, Nutzung und Grundriss. Üblich ist ein Innengerät pro Aufenthaltsraum; offene Wohn-/Essbereiche lassen sich oft gemeinsam versorgen. In größeren Häusern oder bei zwei Etagen bewährt sich eine Zonierung (z. B. Wohnen/Schlafen) mit einem Multi-Split-Außengerät.

Welche Klimaanlage ist am besten für ein Einfamilienhaus geeignet?

Für die meisten Einfamilienhäuser bieten Split- oder Multi-Split-Systeme das beste Verhältnis aus Effizienz, Lautstärke und Flexibilität. Einzelne Räume lassen sich bedarfsgerecht klimatisieren, mehrere Zonen decken Erd- und Obergeschoss sauber ab. Wer einen unauffälligen Look wünscht, plant im Neubau einen Deckeneinbau oder kanalgeführte Lösungen.

Was ist bei der Nachrüstung in Bestandsimmobilien zu beachten?

Auch Bestandsgebäude können mit einer Klimaanlage ausgestattet werden. Dabei kommt es vor allem auf die richtige Leistung, die Positionierung von Innen- und Außengeräten, die vorhandenen Stromanschlüsse sowie auf den Dämmstandard des Hauses an. Eine Besonderheit bilden hier Fertighäuser: Hier sind in der Regel bereits gesonderte Bereiche für zukünftige Leitungsführungen vorgesehen, sodass eine Nachrüstung deutlich einfacher möglich ist.

Welche Rolle spielen Dämmung und Fenster?

Gute Dämmung und moderne Fenster reduzieren die Kühllast, erlauben kleinere Geräteleistungen und senken Stromkosten. In weniger gedämmten Häusern muss die Anlage größer dimensioniert werden; hier lohnen besonders die Zonierung und eine clevere Steuerung.

Muss ich bauliche Änderungen vornehmen?

Meist sind Kernbohrungen für Leitungen notwendig, größere Umbauten sind selten. In Mehrfamilienhäusern oder Eigentumsanlagen sind rechtliche Schritte (WEG-Beschluss, Vermieterzustimmung) zu beachten, ebenso Immissionsschutz und Abstandsregeln für Außengeräte.

Expertentipp

„Beim Einbau ist es wichtig, Schallhöfe und harte Reflexionsflächen zu vermeiden. Wir von KLIVATEC empfehlen Wandkonsolen mit Schwingungsdämpfern, das Einhalten von Mindestabständen und Klimaanlagen mit Nachtmodus“

Von der Planung zur Inbetriebnahme in 6 Schritten

Transparent, schnell & sauber – so läuft dein Projekt mit KLIVATEC.

1
Bedarf klären
  • Kostenloses Erstgespräch (Telefon/Video)
  • Ziele, Räume, Budget & Förderung
Ergebnis: Anforderung & Termin für Vor-Ort-Check
2
Vor-Ort-Check
  • Begehung, Leitungswege, Strom/Kondensat
  • Fotodoku + Messpunkte
Ergebnis: Machbarkeit & Dimensionierung
3
Angebot & Förderung
  • Variantenvergleich (Effizienz, Lautstärke)
  • Förder- & Finanzierungshinweise
Ergebnis: Festpreisangebot inkl. Zeitplan
4
Feinplanung & Termin
  • Leitungsführung, Außengerätestandort
  • Terminierung & Materialdispo
Ergebnis: Freigabeplan + fixer Montagetag
5
Montage & Inbetriebnahme
  • Dichtigkeitsprüfung, Vakuumierung
  • Apps/Steuerung einrichten & Einweisung
Ergebnis: Laufende Anlage
6
Übergabe & Service
  • Protokolle, Garantien, Pflegehinweise
  • Wartungsangebot & Reminder
Ergebnis: Dokumentation & Serviceplan
Unverbindlich. Transparent. Förderfähig. Vor-Ort-Check anfragen

Hinweis: Projektlaufzeit variiert je nach Saison & Materialverfügbarkeit.

Wie läuft der Einbau ab und wie lange dauert er?

Kleine Single-Split-Anlagen sind oft in einem Tag fertig, Projekte mit mehreren Innengeräten oder Deckeneinbau benötigen zwei bis drei Tage oder mehr. Generell läuft der Einbau wie folgt ab: Nach Planung und Materialbereitstellung folgen Wanddurchbrüche, Montage, Verrohrung, Dichtheitsprüfung und Evakuierung ­– am Ende stehen Inbetriebnahme und Einweisung.

Ist der Einbau einer Klimaanlage genehmigungspflichtig?

Der Einbau einer Klimaanlage in ein Einfamilienhaus (Eigentum) ist üblicherweise nicht genehmigungspflichtig. Dennoch gibt es Einschränkungen in stark bebauten Gebieten und je nach Alter des Hauses auch in Hinblick auf den Denkmalschutz.

Informieren Sie sich immer vorab über lokale Bauvorschriften, Vorschriften zum Lärmschutz sowie Abstandsregelungen zum Nachbargrundstück. Bei bestehenden Mehrfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen ist der Einbau von fest installierten Klimaanlagen in der Regel genehmigungspflichtig, da Fassaden und bauliche Anlagen verändert werden. Hier ist ein Beschluss der Eigentümergemeinschaft notwendig.

Wer in einer Mietwohnung lebt, benötigt die Zustimmung des Vermieters. Zusätzlich sind je nach Region Abstandsflächen, Immissionsschutzauflagen für Geräuschwerte und gegebenenfalls auch Vorgaben aus dem Denkmalschutz zu beachten. Gerne sind wir Ihnen bei all diesen Themen behilflich.

Welche Klimaanlage passt zu meinem Haus bzw. meiner Wohnung?

Mobile Klimageräte (Monoblockgeräte)

Mobile Klimageräte bestehen aus einem Gerät, das in den Raum gestellt wird. Die warme Abluft wird über einen Schlauch durch ein gekipptes Fenster oder eine Wandöffnung nach außen geführt. Diese Geräte sind schnell einsatzbereit und flexibel, haben jedoch eine niedrigere Effizienz und sind lauter als fest installierte Systeme.

Vorteile

  • Keine Installation notwendig, sofort einsatzbereit
  • Flexibel in verschiedenen Räumen nutzbar
  • Günstige Anschaffungskosten (ab 200 Euro)
  • Ideal für Mietwohnungen und temporäre Lösungen
  • Kein Eingriff in die Bausubstanz

Nachteile

  • Hoher Stromverbrauch und niedrige Effizienz
  • Lautstärke bis zu 65 dB im Raum
  • Abluftschlauch muss durchs Fenster geführt werden (Wärmeverlust)
  • Nur für kleine Räume bis etwa 30 m² geeignet
  • Eingeschränkte Kühlleistung an heißen Tagen

Split-Klimaanlagen

Split-Klimaanlagen bestehen aus einem Innen- und einem Außengerät, die über Kältemittelleitungen verbunden sind. Das Innengerät wird an der Wand montiert oder in die Decke eingebaut, das Außengerät steht auf dem Balkon, der Terrasse oder wird an der Fassade montiert.

Single-Split-Systeme

Ein Innengerät ist mit einem Außengerät verbunden – ideal für einzelne Räume oder kleine Wohnungen.

Vorteile

  • Hohe Effizienz mit modernen Inverter-Kompressoren (A+++)
  • Leiser Betrieb, besonders im Innenraum (ab 20 dB)
  • Heizfunktion durch Wärmepumpentechnik möglich
  • Präzise Temperaturregelung und Programmierung
  • Luftfilterung und -entfeuchtung inklusive

Leistungsbereiche:

  • 2,0–2,5 kW: kleine Räume bis ca. 25 m²
  • 3,5 kW: mittlere Räume bis ca. 35 m²
  • 5,0–7,0 kW: große Räume bis ca. 70 m²

Nachteile

  • Feste Installation notwendig (Fachbetrieb)
  • Höhere Anschaffungskosten (ab 1.500 Euro inkl. Montage)
  • Sichtbares Außengerät (optisch, Geräusche)
  • Nur ein Raum klimatisierbar
  • Genehmigung bei Mietwohnungen erforderlich

Multi-Split-Systeme

Ein Außengerät versorgt mehrere Innengeräte – optimal für Wohnungen und Einfamilienhäuser.

Vorteile

  • Individuelle Raumtemperierung möglich
  • Verschiedene Innengeräte-Typen kombinierbar (Wand, Decke, Truhe)
  • Effiziente Lösung für mehrere Räume
  • Nur ein Außengerät notwendig
  • Zentrale Steuerung über App möglich
  • Platzsparend im Außenbereich, da weniger Außengeräte benötigt werden

Typische Konfigurationen:

  • Dual-Split: 2 Innengeräte (z.B. Wohn- und Schlafzimmer)
  • Tri-Split: 3 Innengeräte (zusätzlich Kinderzimmer)
  • Quattro-Split: 4 Innengeräte
  • Penta-Split: 5 Innengeräte (komplettes Einfamilienhaus)

Nachteile

  • Komplexere Installation und Planung
  • Höhere Investitionskosten (ab 4.000 Euro für Dual-Split)
  • Bei Ausfall des Außengeräts fällt die gesamte Klimatisierung aus
  • Längere Kältemittelleitungen reduzieren die Effizienz
  • Professionelle Wartung zwingend erforderlich

Zentrale Klimaanlagen

Zentrale Klimasysteme versorgen über Luftkanäle das gesamte Gebäude. Die klimatisierte Luft wird über ein Kanalnetz verteilt, die Auslässe sind meist in der Decke integriert.

Vorteile

  • Unsichtbare Integration (keine sichtbaren Geräte in den Räumen)
  • Gleichmäßige Klimatisierung aller Räume
  • Kombinierbar mit kontrollierter Wohnraumlüftung
  • Sehr leise in den Wohnräumen
  • Zentrale Luftfilterung und -aufbereitung

Nachteile

  • Hohe Investitionskosten (ab 10.000 Euro)
  • Aufwendige Installation mit Luftkanälen
  • Praktisch nur im Neubau oder bei Kernsanierung realisierbar
  • Keine individuelle Raumregelung möglich
  • Höherer Platzbedarf für Technik und Kanäle

VRF/VRV-Systeme (Variable Refrigerant Flow/Volume)

Professionelle Systeme für größere Gebäude mit vielen Räumen. Ein oder mehrere Außengeräte versorgen zahlreiche Innengeräte über ein variables Kältemittelsystem.

Vorteile

  • Hocheffizient durch variable Kältemittelmengen
  • Gleichzeitiges Heizen und Kühlen verschiedener Räume möglich
  • Für große Gebäude mit vielen Räumen optimal
  • Energierückgewinnung zwischen den Zonen
  • Zentrale Gebäudeleittechnik integrierbar
  • Platzsparend im Außenbereich, da weniger Außengeräte benötigt werden

Leistungsbereiche:

  • 1,2–3,5 kW: kleine Räume bis ca. 35 m²
  • 5–10 kW: mittlere Räume bis ca. 100 m²
  • 12–20 kW: große Flächen oder Konferenzräume bis ca. 200 m²
  • Kombinierbar bis >150 kW Gesamtleistung, Leitungswege bis zu 1.000 m, Höhendifferenzen bis 50–90 m

Nachteile

  • Sehr sorgfältige Planung und Auslegung erforderlich
  • Hohe Investitionskosten in Anschaffung und Installation
  • Installation nur durch spezialisierte Fachbetriebe
  • Zentrale Abhängigkeit: Fällt ein Außengerät aus, sind viele Räume betroffen
  • Wartungsaufwand höher als bei kleineren Split-Systemen

Wie energieeffizient sind moderne Klimaanlagen?

Aktuelle Geräte arbeiten mit Inverter-Technologie und erreichen hohe Effizienzklassen (A++/A+++), wodurch sie sehr sparsam laufen. Entscheidend sind eine korrekte Dimensionierung und sinnvolle Einstellungen (Eco-, Nacht-, Abwesenheitsmodus). In Kombination mit Photovoltaik sinken die Betriebskosten zusätzlich.

Wie viel kostet eine Klimaanlage fürs Haus?

Die Kosten für Klimaanlagen im Haus unterscheiden sich immens, sowohl je nach Geräteart, Modell als auch hinsichtlich des aktuellen Marktes. Hier geben wir eine grobe Übersicht, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Interaktiver Kosten- und Stromrechner

Berechnen Sie Ihre voraussichtlichen Kosten für Klimaanlage und Betrieb.

Eingaben

Erweiterte Annahmen

Hinweis: Werte sind Richtwerte. Eine Vor-Ort-Begehung und exakte Kühllastberechnung können abweichen.

Ergebnisse

Empfohlene Gesamtkühlleistung ~ W/m² × Fläche
Jährlicher Stromverbrauch (Kühlen) h/Jahr · SEER
Jährliche Stromkosten PV-Anteil • Netzpreis
Investitionskorridor (inkl. fachgerechter Montage)
bis

Berechnet für Multi-Split-System mit 4 Innengeräten.

Kosten Monoblockgeräte

Sie sind die günstigste Lösung – zumindest, wenn man die Preise pro Gerät betrachtet. Sie kosten zwischen 500 und 1.000 Euro, benötigen keine feste Installation und lassen sich flexibel einsetzen. Für einzelne Räume sind sie praktisch, allerdings arbeiten sie lauter und weniger effizient als andere Systeme.

Split-Klimaanlagen

Single-Split-Systeme, bestehend aus einem Innen- und einem Außengerät, liegen preislich pro Gerät zwischen 900 und 6.000 Euro, hinzu kommen Installationskosten von rund 1.700 bis 3.000 Euro. In diesen Kosten sind Kernbohrung, Elektroanschlüsse, Kältemittelleitungen, Montage und Inbetriebnahme bereits enthalten.

Wer mehrere Räume gleichzeitig klimatisieren möchte, greift zu einer Multi-Split-Anlage. Eine komplette Installation für ein Haus mit fünf Räumen liegt je nach Ausstattung zwischen 12.000 und 19.000 Euro. Im Durchschnitt liegen die Kosten für fünf Räume also bei etwa 15.000 Euro.

Wie hoch sind die Betriebskosten einer Klimaanlage?

Ein 25-m²-Raum, der im Sommer zwei Monate lang täglich acht Stunden gekühlt wird, kommt auf rund 500 Betriebsstunden pro Jahr.

Eine mobile Klimaanlage mit 3,5 kW Nennleistung und einer Stromaufnahme von rund 1,4 kW benötigt dabei etwa 700 kWh. Bei Stromkosten von 36 Cent pro kWh entspricht das rund 252 Euro pro Jahr.

Eine moderne Split-Klimaanlage mit Inverter-Technologie kommt für die gleiche Kühlleistung im Schnitt mit nur 0,4 kW aus. Das entspricht etwa 200 kWh oder rund 72 Euro pro Jahr.

Kurzum: Die Höhe der Betriebskosten unterscheidet sich je nach Klimaanlage. Die Betriebskosten für mobile Klimaanlagen sind hier dreifach höher als die einer Split-Klimaanlage mit Inverter Technologie.

Kurzfazit Kosten

Mobile Klimageräte sind günstig in der Anschaffung, dafür aber im Betrieb laut und vergleichsweise teuer. Split- und Multi-Split-Anlagen kosten mehr, überzeugen aber durch deutlich höhere Effizienz, leiseren Betrieb und bessere Luftqualität. Für Einfamilienhäuser mit mehreren Räumen sind Multi-Split-Systeme in der Regel die wirtschaftlichste und komfortabelste Lösung. Übrigens: Die meisten Anlagen sind heute via Smart-Home steuerbar. Auch das hilft dabei, die Effizienz der Anlage zu steigern.

Klimaanlage fürs Haus: Welche Förderungen sind möglich?

Je nach Voraussetzung sind bis zu 70 Prozent Förderung möglich. Natürlich unterscheidet sich die Höhe der möglichen Förderung je nach Programm, Jahr und individuellen Gegebenheiten. Es folgt eine grobe Übersicht über die Fördermöglichkeiten für die Klimaanlage für Ihr Haus. Umfangreiche Informationen hierzu finden Sie in unserem Ratgeberartikel zum Thema Klimaanlagen-Förderung.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Grundsätzlich gilt: Förderfähig sind Wärmepumpen, die primär zum Heizen genutzt werden und eine Kühlfunktion bieten (z. B. Luft-Luft- oder Luft-Wasser-Wärmepumpen). Eine reine Klimaanlage nur zum Kühlen ist nicht förderfähig.

Exkurs: Wie funktioniert Heizen mit der Klimaanlage?

Im Wärmepumpenbetrieb entzieht die Anlage der Außenluft Energie und gibt sie im Haus ab. Das ist besonders in der Übergangszeit effizient und kann einzelne Räume oder Zonen schnell temperieren – eine flexible Ergänzung zur zentralen Heizung.

Fördersätze und Boni (Stand 2025)

  • Grundförderung: bis 30 Prozent Zuschuss auf förderfähige Kosten
  • Heizungstausch-Bonus: +20 Prozent, wenn eine alte Öl-/Gasheizung ersetzt wird
  • Einkommensbonus: +30 Prozent bei zu versteuerndem Einkommen < 40.000 €
  • Kostenobergrenze: 30.000 € pro Wohneinheit → max. bis 70 Prozent möglich (Boni kombinierbar, Obergrenzen beachten)

Wichtig hierbei:

  • Antrag vor Beauftragung stellen (Verträge mit Fördervorbehalt).
  • Einbau nur durch zertifizierten Fachbetrieb.
  • Richtlinien ändern sich; aktuelle Bedingungen stets prüfen.

KfW-Kredite (Tilgungszuschuss) sind im Rahmen größerer Sanierungen oder Effizienzhaus-Standards möglich (Antrag über „Meine KfW“).

Expertentipp Förderung

Viele Projekte profitieren von Bonus-Kombinationen. Wir prüfen SCOP/JAZ-Werte, Kältemittel und Dokumentation, damit die Förderfähigkeit sicher erfüllt ist.

Förder-Wizard mit 5 Fragen

5 schnelle Fragen → Soforteinschätzung & Termin zum Förderantrag.

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Was planst du?

Kompletter Heizungstausch, Ergänzung zur bestehenden Heizung oder reine Kühlung.

Haushaltseinkommen

Zur groben Einschätzung der Förderquote.

Bevorzugtes Kältemittel

Natürliche Kältemittel werden teils positiv bewertet.

Geräuschanforderungen

Leisere Systeme helfen bei Genehmigung & Akzeptanz.

SG-Ready kompatibel?

Smart-Grid-fähige Geräte sind oft vorteilhaft.

Ihre Kontaktdaten

Für die persönliche Förderberatung.

Ihre Angaben:
    Schritt 1 / 6

    Wie oft muss eine Klimaanlage gewartet werden?

    Eine jährliche Wartung ist Pflichtvorgabe der Hersteller – andernfalls erlöschen Garantie und Gewährleistung. Zur Wartung aus Profihand gehören neben Leitungsprüfungen, Dichtheits- und Kältemittelkontrolle der Außeneinheit auch die gründliche Reinigung und Desinfektion der einzelnen Geräte. Nur so können Keime und Schimmel dauerhaft vermieden werden. Besitzer selbst sollten regelmäßig Staub aus den Filtern entfernen.

    Expertentipp

    „Stellen Sie in der Hauptsaison einen 4-Wochen-Reminder für die Filterpflege ein. Aktivieren Sie, sofern vorhanden, Hygiene-/Self-Clean-Programme nach intensiven Kühlphasen“

    Wartungscheckliste

    Saubere Luft. Leiser Betrieb. Volle Effizienz. – Generiere mit wenigen Klicks eine personalisierte Checkliste und einen .ics-Kalendertermin.

    1) Stammdaten

    2) Nutzer-Checks

    Monatlich / bei Bedarf
    Vierteljährlich
    Tipp: Bei Haustieren/hoher Staubbelastung Filter häufiger reinigen.

    3) Profi-Wartung (durch KLIVATEC)

    Z. B. „Filterservice – Klimaanlage prüfen/reinigen"

    ⌘/Ctrl für Mehrfachauswahl

    Wartungsvertrag anfragen

    4) Dokumentation & Notizen

    Wir von KLIVATEC beraten Sie gern zur passenden Lösung und prüfen Kosten, Förderung und Einbau für Ihr Zuhause.