Anleitung zur Filterreinigung bei Wandklimageräten

Die regelmäßige Reinigung der Luftfilter in Wandklimageräten von Herstellern wie Mitsubishi Electric, Daikin, LG und Panasonic ist entscheidend für eine optimale Funktionsweise. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie als Privatperson die Luftfilter Ihres Klimageräts reinigen können. Zusätzlich erklären wir Ihnen, warum eine regelmäßige Filterreinigung so wichtig ist, welche Folgen ein verschmutzter Filter hat und geben allgemeine Wartungstipps.

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Warum ist die Filterreinigung wichtig?

Saubere Filter tragen maßgeblich zu einem einwandfreien Betrieb Ihrer Klimaanlage bei. Im laufenden Betrieb sammeln sich mit der Zeit Staub, Pollen und andere Partikel im Filter an. Ein sauberer Filter bietet folgende Vorteile:

  • Bessere Leistung und Effizienz: Verschmutzte Filter blockieren den Luftstrom des Innengeräts und zwingen die Klimaanlage, härter zu arbeiten. Ein sauberer Filter lässt die Luft ungehindert zirkulieren, sodass Räume schneller und gleichmäßiger gekühlt/heizt werden können. Die Gesamtleistung der Anlage bleibt hoch, da der Wärmetauscher ausreichend Luftdurchsatz bekommt und optimal arbeiten kann.
  • Energieeinsparung: Wenn die Luft ungehindert strömt, muss das Gerät weniger Energie aufwenden, um die eingestellte Temperatur zu erreichen. Ein sauberer Filter reduziert den Energieverbrauch – laut Herstellerangaben und Untersuchungen kann regelmäßiges Reinigen der Filter die Stromkosten um 5 bis 15 % senken. Ein verstopfter Filter dagegen verursacht höheren Luftwiderstand, wodurch der Motor des Gebläses mehr Strom zieht und der Kompressor länger läuft. Durch rechtzeitige Reinigung sparen Sie also direkt Strom und schonen Ihren Geldbeutel.
  • Bessere Luftqualität und Hygiene: Der Filter hält Schmutz und teilweise auch Allergene zurück. Ist er sauber, kann mehr Staub, Pollen und Keime aus der Raumluft gefiltert werden, anstatt wieder zurück in den Raum zu gelangen. Saubere Filter verbessern die Raumluftqualität, was besonders Allergikern und empfindlichen Personen zugutekommt. Umgekehrt können sehr verschmutzte Filter sogar zu Geruchsbildung führen, da sich in dem feuchten, staubigen Milieu leichter Schimmelpilze und Bakterien entwickeln.
  • Vorbeugung von Schimmel: In Klimaanlagen entsteht während des Kühlbetriebs Kondenswasser. Verschmutzte Filter begünstigen Kondensation im Gerät, was ein feuchtes Klima schafft, in dem Schimmel wachsen kann. Durch regelmäßige Reinigung trocknet das Gerät innen schneller ab und es gelangen weniger Nährstoffe (Staub) für Pilzwachstum in den Wärmetauscher. Sie beugen damit Schimmel und den damit einhergehenden unangenehmen Gerüchen und Gesundheitsrisiken vor.
  • Längere Lebensdauer der Klimaanlage: Ein sauberer Filter schont die Technik. Weil der Kompressor und der Lüftermotor weniger belastet werden, reduziert sich der Verschleiß. Das Gerät läuft leiser und gleichmäßiger. Auf lange Sicht können Sie so teuren Reparaturen vorbeugen, denn viele Defekte resultieren indirekt aus mangelnder Wartung. Eine einfache Filterreinigung trägt also dazu bei, Ihre Investition in die Klimaanlage zu schützen.

Hersteller wie Mitsubishi Electric empfehlen daher, die Luftfilter alle zwei Wochen zu reinigen, insbesondere bei häufiger Nutzung. In Wohnumgebungen mit weniger Staub kann oft auch ein monatliches Intervall ausreichen – wichtig ist jedoch, die Filter regelmäßig zu prüfen und bei sichtbarer Verschmutzung sofort zu säubern. So stellen Sie sicher, dass Ihre Klimaanlage stets mit optimaler Effizienz und ohne hygienische Beeinträchtigungen arbeitet.

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Auswirkungen eines verschmutzten Filters auf Leistung und Energieverbrauch

Wird die Filterreinigung vernachlässigt, macht sich dies deutlich bemerkbar. Ein verschmutzter Filter hat mehrere negative Folgen für Ihre Klimaanlage und den Komfort im Raum:

  • Reduzierte Kühl- und Heizleistung: Wenn der Filter mit Staub zugesetzt ist, strömt weniger Luft durch das Gerät. Die Klimaanlage schafft es dann eventuell nicht mehr, die Wunschtemperatur zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Räume werden langsamer kühl oder warm, und es kann zu Temperaturschwankungen kommen. Sie merken dies z.B., wenn die Klimaanlage länger als üblich läuft, um die Temperatur zu halten, oder bestimmte Bereiche des Raums nicht mehr richtig gekühlt/geheizt werden.
  • Erhöhter Energieverbrauch: Eine verstopfte Filtermatte zwingt das System, länger und auf höherer Stufe zu laufen. Der Kompressor schaltet seltener ab und das Gebläse muss dauerhaft auf hoher Drehzahl arbeiten, um genug Luft umzuwälzen. Dadurch steigt der Stromverbrauch deutlich an – die Stromrechnung fällt höher aus, ohne dass ein echter Mehrnutzen entsteht. Studien zeigen, dass ein verstopfter Filter den Energiebedarf um bis zu 15 % erhöhen kann. Mit anderen Worten: Sie bezahlen spürbar mehr für Strom, erhalten aber weniger Kühl-/Heizleistung.
  • Mehr Belastung der Bauteile: Durch den blockierten Luftstrom können sich interne Komponenten stärker aufheizen. Der Wärmetauscher (Verdampfer) kann nicht ausreichend durchströmt werden und kühlt eventuell zu stark ab. In extremen Fällen kann dies zu Vereisungen am Verdampfer führen – man erkennt das daran, dass wenig bis gar kein Luftstrom mehr aus dem Innengerät kommt oder dass Wasser tropft, wenn das Eis wieder abtaut. Eine vereiste Klimaanlage kühlt nicht mehr richtig und kann sogar ganz ausfallen, bis sie abgetaut ist. Außerdem bedeuten verstopfte Filter und Dauerbetrieb Stress für den Kompressor und andere Teile, was die Lebensdauer der Anlage verringern kann.
  • Schlechtere Luft und mögliche Gesundheitsrisiken: Ein verschmutzter Filter verliert seine Filterwirkung – feine Partikel und Allergene gelangen ungefiltert in die Raumluft. Die Raumluftqualität nimmt ab, was insbesondere bei Allergikern oder Asthmatikern Probleme auslösen kann. Außerdem bilden feuchte Staubablagerungen im Filter einen Nährboden für Mikroorganismen. Geruchsbildung ist ein erstes Warnzeichen: Ein modriger oder muffiger Geruch beim Betrieb deutet darauf hin, dass sich im Gerät, z.B. auf Filter oder Wärmetauscher, Schimmel angesetzt hat. Diese Keime können sich im Raum verteilen und im schlimmsten Fall zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Ein einfacher Reinigungsdurchgang kann das verhindern.
  • Nachlassende Energieeffizienz: Insgesamt führt ein ungereinigter Filter dazu, dass die Effizienz der Klimaanlage deutlich abnimmt. Sie kühlt/heizt weniger pro verbrauchter Kilowattstunde Strom. Das widerspricht dem Sinn moderner Inverter-Klimageräte, die eigentlich sehr effizient arbeiten sollen. Letztlich verschwendet man Energie und belastet unnötig die Umwelt, wenn man die Filter nicht pflegt.

Fazit: Schon eine relativ kleine Verschmutzung kann spürbare Auswirkungen haben. Deshalb gilt: Sobald der Filter sichtbar eingestaubt ist oder die Leistung nachlässt, sollte eine Reinigung erfolgen. Im nächsten Abschnitt erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Filter bei verschiedenen Wandgeräten führender Hersteller – darunter Mitsubishi Electric, Daikin, LG und Panasonic – selbst reinigen können. Zudem finden Sie dort ein Video, das Ihnen zeigt, wie Sie die Abdeckungen und Filter je nach Modell mühelos öffnen und säubern.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Reinigung der ersten Filter (Staubfilter)

Die folgenden Schritte zeigen Ihnen, wie Sie die primären Luftfilter Ihrer Wandklimaanlage reinigen. Diese Anleitung gilt für Modelle führender Hersteller wie Mitsubishi Electric, Daikin, LG und Panasonic und ist auch auf viele ähnliche Split-Klimaanlagen anwendbar.

Wichtig: Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie genügend Zeit und eine sichere Aufstiegsmöglichkeit (z. B. eine Trittleiter) haben, da Wandgeräte meist in höherer Position montiert sind. Halten Sie einen Staubsauger (idealerweise mit Bürstenaufsatz) und bei Bedarf einen Eimer mit lauwarmem Seifenwasser bereit.

Im nächsten Abschnitt finden Sie zudem ein Video, das Ihnen zeigt, wie Sie die Abdeckungen und Filter je nach Modell öffnen und reinigen können.

Sicherheitshinweis: Schalten Sie das Gerät immer aus, und trennen Sie es nach Möglichkeit vom Strom, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen. So vermeiden Sie Verletzungen durch sich plötzlich drehende Ventilatoren oder einen elektrischen Schlag.

Schritt 1: Gerät ausschalten und Zugang vorbereiten – Schalten Sie die Klimaanlage über die Fernbedienung aus und ziehen Sie vorsichtshalber den Netzstecker bzw. schalten Sie den zugehörigen Stromkreis ab. Warten Sie einige Minuten, damit sich alle beweglichen Teile vollständig abgekühlt und gestoppt haben. Stellen Sie sicher, dass Sie bequem an das Innengerät herankommen: Nutzen Sie eine stabile Leiter oder einen Tritt, falls das Gerät hoch an der Wand hängt. Legen Sie ggf. ein Tuch unter das Gerät, um herabfallenden Staub oder Tropfwasser aufzufangen (in der Regel fällt jedoch nur wenig Schmutz an).

Schritt 2: Frontabdeckung öffnen – Die Frontklappe des Innengeräts muss nun geöffnet werden, um an die Filter zu gelangen. Fassen Sie das Klimagerät vorsichtig an der Unterkante der Frontabdeckung an (meist gibt es kleine Einkerbungen oder Grifflaschen an beiden Seiten). Klappen Sie die Abdeckung langsam nach oben auf, bis sie offen bleibt oder einrastet (siehe Bild 1). Bei Mitsubishi Electric Geräten lässt sich die Frontabdeckung in der Regel weit nach oben schwenken; Sie spüren einen leichten Widerstand und dann ein Einrasten. Tipp: Falls die Abdeckung sehr staubig ist, können Sie sie mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen, sobald sie geöffnet ist. Bei manchen Modellen (z.B. MSZ-LN-Serie) kann man die Frontblende auch komplett abnehmen, um sie separat zu reinigen – prüfen Sie hierzu die Anleitung Ihres Geräts, falls eine gründlichere Reinigung der Klappe nötig ist. (Bild 1: Geöffnetes Innengerät mit hochgeklappter Frontabdeckung.)

Schritt 3: Filter herausnehmen – Direkt hinter der Frontabdeckung, oben am Gerät, befinden sich die Luftfilterelemente. Je nach Modell und Hersteller – beispielsweise bei Mitsubishi Electric, Daikin, LG und Panasonic – bestehen diese aus flachen Kunststoffrahmen mit einem feinen Netz. In den meisten Geräten sind zwei Filter nebeneinander angeordnet (links und rechts).

Diese Filter sind normalerweise eingehängt. Zum Entfernen lösen Sie vorsichtig die Halterungen: Oft gibt es kleine Laschen oder Griffe am oberen Rand der Filter. Drücken Sie die Lasche leicht nach innen bzw. heben Sie den Filter minimal an und ziehen Sie ihn dann nach unten heraus. Der Filterrahmen sollte sich aus der Halterung ausklinken lassen.

Wiederholen Sie den Vorgang für den zweiten Filter (falls vorhanden). Achten Sie darauf, die Filter beim Herausnehmen nicht zu verkanten oder gegen den Ventilator dahinter zu stoßen. Legen Sie die herausgenommenen Filter behutsam auf eine ebene Unterlage.

Im nächsten Abschnitt finden Sie ein Video, das Ihnen zeigt, wie sich die Abdeckungen und Filter je nach Modell öffnen und entnehmen lassen.

Schritt 4: Groben Staub entfernen (Absaugen) – Nun haben Sie die Filter in der Hand. Beginnen Sie damit, loses Material und Staub abzureinigen. Am einfachsten geht das mit einem Staubsauger. Halten Sie den Filter mit einer Hand gut fest (damit er nicht eingezogen wird) und saugen Sie mit der anderen Hand die Filterfläche ab. Verwenden Sie möglichst eine niedrige Saugstufe und einen weichen Bürstenaufsatz am Staubsauger, um den Staub schonend zu entfernen. Fahren Sie mit der Düse über beide Seiten des Filtergitters. Sie werden sehen, wie sich Staub und Fusseln lösen. Falls Sie keinen Staubsauger zur Hand haben, können Sie den Staub auch im Freien vorsichtig ausklopfen (achten Sie auf die Windrichtung, um den Staub nicht abzukommen) oder mit einer weichen Bürste abfegen. Hinweis: Tragen Sie bei empfindlichen Atemwegen eventuell eine Staubmaske, damit Sie den aufgewirbelten Staub nicht einatmen. (Bild 3: Absaugen des Filtereinsatzes mit einem Staubsauger.)

Schritt 5: Filter auswaschen (Feinreinigung) – Nachdem der grobe Schmutz entfernt ist, erfolgt die gründliche Reinigung. Waschen Sie den Filter behutsam mit Wasser aus, um festsitzenden Staub und etwaigen Fettfilm zu entfernen. Am besten nutzen Sie hierfür lauwarmes Wasser in einer Waschschüssel oder Badewanne. Halten Sie den Filter unter fließendes Wasser und spülen Sie ihn von beiden Seiten ab. Bei Bedarf können Sie einen milden Haushaltsreiniger oder etwas Geschirrspülmittel ins Wasser geben. Lassen Sie den Filter kurz im Seifenwasser einweichen und bewegen Sie ihn sanft hin und her, damit sich der Schmutz löst. Wichtig: Nutzen Sie keine scharfen Bürsten oder Schwämme mit Scheuerseite zur Reinigung – das feine Kunststoffgitter könnte dadurch beschädigt oder verzogen werden. Meist reicht schon Wasser und ggf. etwas Seife völlig aus. Auch sehr heißes Wasser (über ~50 °C) sollten Sie vermeiden, da der Kunststoff sich verformen könnte. Sobald der Filter sauber ist, spülen Sie ihn gründlich mit klarem Wasser ab, um alle Reinigungsmittelreste zu entfernen. (Bild 4: Auswaschen des Filtereinsatzes unter fließendem lauwarmem Wasser.)

Schritt 6: Trocknen lassen – Lassen Sie die gereinigten Filter vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder einsetzen. Schütteln Sie das überschüssige Wasser vorsichtig ab. Stellen Sie die Filter dann z.B. an eine Wand gelehnt oder auf ein Gitter, so dass beide Seiten gut an der Luft trocknen können. Optimal ist ein schattiger, warmer Ort mit etwas Luftzirkulation. Vermeiden Sie direktes Sonnenlicht oder das Trocknen auf der Heizung, da starke Hitze den Filterrahmen verformen oder spröde machen kann. Je nach Umgebung kann die vollständige Trocknung ein paar Stunden dauern. Warten Sie wirklich so lange, bis kein Feuchtigkeitsfilm mehr spürbar ist – ein noch nasser Filter würde im Gerät Schmutz anziehen und eventuell Schimmel begünstigen.

Schritt 7: Filter wieder einsetzen und Gerät schließen – Sind die Filter trocken, bauen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge wieder ein. Positionieren Sie jeden Filter unter den Haltenasen im Gerät und schieben Sie ihn nach oben, bis er einrastet. Achten Sie darauf, dass er richtig ausgerichtet ist (meist passen die Filter nur in einer Orientierung korrekt hinein). Drücken Sie ggf. leicht an den vorgesehenen Stellen, damit der Filter fest sitzt und sich nicht lösen kann. Wenn beide Filter eingesetzt sind, klappen Sie die Frontabdeckung des Innengeräts vorsichtig nach unten zurück. Üben Sie dabei sanften Druck aus der Mitte heraus zu den Seiten hin aus, bis die Klappe sicher einrastet. Jetzt können Sie die Klimaanlage wieder mit dem Strom verbinden und einschalten. Kontrollieren Sie im Betrieb, ob alles normal läuft: Es sollte wieder ein kräftiger Luftstrom zu spüren sein, und ungewöhnliche Geräusche dürfen nicht auftreten. Gratulation – Sie haben die Filter erfolgreich gereinigt! Die Klimaanlage kann nun wieder mit voller Leistung und Effizienz arbeiten.

Hinweis: Diese Anleitung bezieht sich auf die primären Staubfilter der Geräte. Einige Modelle (wie die LN-Serie und AY-Serie) besitzen zusätzlich Feinfilter oder Spezialfilter (z.B. Silber-Ionen-Filter, Geruchsfilter oder Plasma-Filtereinsätze). Diese befinden sich meist an oder in den herausnehmbaren Filtern bzw. in separaten Halterungen. Prüfen Sie die Betriebsanleitung, ob und wie diese zusätzlichen Filter zu reinigen oder auszutauschen sind. Oftmals empfiehlt Mitsubishi Electric, solche Filter alle paar Monate zu reinigen und z.B. jährlich zu erneuern, damit auch die Luftreinigungsfunktion optimal bleibt. Stellen Sie sicher, dass nach der Wartung alle Filter (primär und sekundär) wieder korrekt eingesetzt sind, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.

Nachdem die Filter gereinigt sind, sollten Sie sofort eine Verbesserung der Luftleistung bemerken. Planen Sie die nächste Reinigung am besten direkt mit ein – je nach Nutzungsgrad z.B. in zwei bis vier Wochen – so bleibt Ihre Klimaanlage dauerhaft effizient.

Allgemeine Wartungstipps für Klimaanlagen

Neben der Filterreinigung gibt es weitere Maßnahmen, die Privatnutzer ergreifen können, um ihre Klimaanlage (speziell Split-Geräte mit Innen- und Außeneinheit) in Schuss zu halten. Hier sind einige allgemeine Wartungstipps, die für ein langes Geräteleben und einen sparsamen Betrieb sorgen:

  • Filter regelmäßig prüfen und reinigen: Die Filterreinigung ist die wohl wichtigste regelmäßige Wartungsaufgabe, wie oben beschrieben. Überprüfen Sie alle 2–4 Wochen den Zustand der Luftfilter im Innengerät. In Zeiten intensiver Nutzung (Hochsommer oder in staubiger Umgebung) ruhig öfter nachschauen. Saubere Filter sparen Energie und halten die Luft sauber, verschmutzte Filter dagegen verringern die Effizienz und können zu Schäden führen. Setzen Sie sich am besten einen Wartungsplan (z.B. Erinnerung im Smartphone), damit die Filterpflege nicht vergessen wird.
  • Außengerät sauber halten: Vergessen Sie nicht das Außengerät Ihrer Split-Klimaanlage. Dorthin wird die Wärme abgeführt, und es saugt ebenfalls Luft an. Schmutz, Laub oder Abdeckungen können die Luftzufuhr am Außengerät blockieren. Prüfen Sie regelmäßig (besonders im Herbst und Frühling), ob Blätter, Staub oder Spinnweben die Lamellen verstopfen. Entfernen Sie vorsichtig groben Schmutz von den Lufteinlässen. Schon ein Haufen Laub um das Außengerät kann den Luftstrom stark reduzieren, was zu Leistungsverlust und sogar Ausfällen führen kann. Halten Sie daher die Umgebung des Außengeräts frei. Tipp: Schalten Sie die Anlage aus, und verwenden Sie einen weichen Besen oder Pinsel, um die Lüftungsgitter des Außengeräts zu säubern. Bei stärkeren Verschmutzungen können Sie das Gitter (bei vielen Modellen mit ein paar Schrauben befestigt) abnehmen und separat reinigen. Achten Sie aber darauf, keine Lamellen im Inneren zu verbiegen, und keinesfalls einen Hochdruckreiniger direkt auf das Gerät zu richten (dies könnte die Elektronik beschädigen).
  • Wärmetauscher vorsichtig reinigen: Hinter den Filtern im Innengerät befindet sich der Wärmetauscher (ein Lamellen-Kühler). Ist er durch jahrelangen Betrieb eingestaubt, mindert das ebenfalls die Effizienz. Sie können gelegentlich, z.B. einmal jährlich, vorsichtig mit dem Staubsauger und einer weichen Bürste über die Lamellen gehen, um Staub zu entfernen. Wichtig: Nur im trockenen Zustand reinigen und senkrecht entlang der Lamellen bürsten, um sie nicht zu verbiegen. Tragen Sie dabei Handschuhe, da die Lamellen scharfkantig sein können. Falls der Wärmetauscher stark verschmutzt oder gar verölt ist, sollte besser ein Fachbetrieb eine gründliche Reinigung oder Desinfektion durchführen.
  • Kondenswasser-Abfluss prüfen: Beim Kühlbetrieb entsteht Kondenswasser, das normalerweise über einen Schlauch nach draußen abgeleitet wird. Achten Sie darauf, ob Wasser austritt oder die Inneneinheit gelegentlich tropft . Das kann ein Hinweis auf einen verstopften Ablaufschlauch oder ein Problem mit der Kondensatwanne sein. In dem Fall sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen, der den Abluss reinigt, da stehendes Wasser im Gerät schnell zu Schimmel führen kann. Als Vorbeugung können Sie ab und zu den Lüftermodus der Klimaanlage (nur Ventilation, ohne Kühlung) einige Minuten nachlaufen lassen – viele Geräte haben eine Nachlauf- oder Selbstreinigungsfunktion, die das Innengerät trocknet und so Schimmelbildung verhindert. Nutzen Sie diese Funktion, falls Ihr Gerät sie bietet.
  • Selbstreinigungsfunktionen nutzen: Moderne Modelle wie die Mitsubishi Electric LN-Serie verfügen über Selbstreinigungsfunktionen (oft „Self Clean“ genannt). Diese Funktion läuft meist automatisch nach dem Ausschalten oder kann per Fernbedienung aktiviert werden. Dabei wird das Innengerät von innen getrocknet oder mit spezieller Technik von Keimen befreit. Informieren Sie sich in Ihrem Handbuch, ob und wie Ihre Klimaanlage über solche Funktionen verfügt, und verwenden Sie sie regelmäßig – sie unterstützen Sie dabei, das Gerät ohne großen Aufwand sauber zu halten und z.B. Schimmel vorzubeugen.
  • Schonende Nutzung und Überwachung: Achten Sie im Alltag darauf, unnötige Belastungen der Klimaanlage zu vermeiden. Lassen Sie Türen und Fenster geschlossen, wenn die Anlage läuft, damit sie nicht gegen die Außenluft „anarbeiten“ muss. Vermeiden Sie es, die Temperatur extrem kalt (oder heiß im Heizmodus) einzustellen – jede Gradabweichung mehr bedeutet Mehrarbeit. Eine moderate Einstellung führt dazu, dass der Kompressor in einem effizienteren Bereich arbeitet und seltener Volllast fährt. Beobachten Sie auch ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen: Quietscht, klappert oder brummt etwas ungewohnt laut, kann das auf ein Wartungsproblem hindeuten. In so einem Fall ist es besser, frühzeitig einen Kundendienst zu kontaktieren, bevor größerer Schaden entsteht.
  • Regelmäßige Fachwartung: Auch wenn Sie als Privatperson viel selbst tun können, empfiehlt es sich, mindestens alle 1–2 Jahre eine professionelle Wartung durchführen zu lassen. Ein Kälte-Klimatechniker kann das Kältemittel-System überprüfen, den Wärmetauscher fachgerecht reinigen, die Elektrik durchmessen und die Anlage desinfizieren. Gerade vor Beginn einer heißen Sommersaison ist ein Check sinnvoll, damit die Klimaanlage unter Volllast einwandfrei funktioniert. Die Kosten für eine Wartung liegen im privaten Bereich überschaubar (je nach Aufwand etwa im niedrigen dreistelligen Euro-Bereich) – diese Investition lohnt sich, um Effizienzverluste oder Ausfälle zu vermeiden. Wichtig: Sollten Sie bemerken, dass Kühlmittel austritt (z.B. öliger Film an Verbindungen) oder die Kühlleistung trotz sauberer Filter stark nachlässt, unbedingt den Fachdienst rufen und nicht selbst am Kältekreislauf hantieren.

Durch diese Wartungstipps bleibt Ihre Klimaanlage insgesamt in einem guten Zustand. Viele moderne Klimageräte – darunter Modelle von Mitsubishi Electric, Daikin, LG und Panasonic – sind darauf ausgelegt, mit minimaler Pflege auszukommen. Dennoch ersetzt dies nicht die regelmäßige Filterreinigung und ein wachsames Auge des Besitzers, um eine optimale Leistung und Langlebigkeit zu gewährleisten.

Zusammenfassung

Die Reinigung der primären Luftfilter Ihres Wandklimageräts ist eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme, die jeder Privatanwender selbst durchführen kann. Saubere Filter gewährleisten einen effizienten Betrieb, sparen Energie und verbessern die Luftqualität im Raum. Verschmutzte Filter hingegen können zu Leistungseinbußen, höherem Stromverbrauch und im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung oder Geräteschäden führen.

Mit der oben beschriebenen Schritt-für-Schritt-Anleitung können Sie die Filter von Klimageräten führender Hersteller – darunter Mitsubishi Electric, Daikin, LG und Panasonic – problemlos ausbauen, reinigen und wieder einsetzen. Ergänzend dazu sollten Sie allgemeine Wartungsaspekte wie die Sauberkeit des Außengeräts, den Kondenswasserablauf und gegebenenfalls vorhandene Selbstreinigungsfunktionen beachten, um Ihre Klimaanlage langfristig in Bestform zu halten.

Denken Sie daran, die Filterreinigung regelmäßig einzuplanen – etwa alle zwei Wochen in der Hauptnutzungszeit – und zögern Sie nicht, bei ungewöhnlichen Veränderungen einen Fachmann zu Rate zu ziehen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Klimaanlage über viele Jahre hinweg zuverlässig, energieeffizient und hygienisch arbeitet. Mit wenig Aufwand behalten Sie ein angenehmes und gesundes Raumklima – und schonen gleichzeitig das Gerät und Ihren Geldbeutel. Viel Erfolg bei der Reinigung und bleiben Sie cool!

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